Wölfe reissen im vergangenen Jahr in Graubünden 217 Nutztiere

Keystone-SDA Regional
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Chur,

Im vergangenen Jahr haben Wölfe im Kanton Graubünden 217 Nutztiere getötet, 32 wurden verletzt. Das geht aus dem Quartalsbericht Grossraubtiere des Bündner Amtes für Jagd und Fischerei hervor.

In der Bündner Surselva tappte bereits am 27. Dezember 2015 ein Goldschakal in eine Fotofalle. (Archivbild)
In der Bündner Surselva tappte bereits am 27. Dezember 2015 ein Goldschakal in eine Fotofalle. (Archivbild) - KEYSTONE/AMT FUER FISCHEREI UND JAGD GR

Bei den getöteten und verletzten Nutztieren handelte es sich fast ausschliesslich um Schafe. Per Ende 2025 sind zwölf Wolfsrudel im Kanton Graubünden bestätigt. Ein weiteres, das Calanda2-Rudel, lebt grenzüberschreitend auch im Kanton St. Gallen.

Zeitweise streiften zwei Bären durch den Kanton. Bestätigte Nachweise ergaben sich in den Gemeindegebieten von Zernez, S-chanf und Zuoz. Gemäss früheren Berichten stammen die Bären aus der Population im italienischen Trentino.

Bei den Luchsen schätzt das Amt für Jagd und Fischerei einen Bestand von 17 selbständigen Tieren auf dem Kantonsgebiet. In Disentis/Mustér tappte ausserdem ein Goldschakal in eine Fotofalle. In Scuol und Valsot wurden dem Amt vier nicht überprüfbare Sichtungen eines Goldschakals gemeldet.

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Kommentare

User #3134 (nicht angemeldet)

6238: Ein sehr guter Kommentar! Man könnte dazu sagen: Weil gewisse Nutztierhalter Angst um ihre "Freiheiten" haben. Der Wolf gefährdet ihre "Narrenfreiheit". Nichts dagegen einzuwenden, müssten dadurch nicht die Wölfe "leiden". Auf Kosten anderer zu leben, ist parasitär! Wölfe können Bauern "nicht hassen", umgekehrt jedoch schon! Und Politiker nutzen die Situation, um sich zu profilieren! Sucht nach Lösungen, wo ALLE profitieren, ohne zu töten und zu verunglimpfen! Und für die Nutztierhalter währe "weniger ist mehr" angebracht! Wer tötet, oder es so veranlasst, macht sich schuldig, im Sinne eines "höheren Gesetzes"!

User #3540 (nicht angemeldet)

Unsäglich was der Stimmbürger hierzulande zulässt! Und dies nur im Bündnerland! Zerfetzte Tiere welche nach dem reissen halbtot liegengelassen werden, aber das Fifi welches vor Rehen davonrennt soll am Waldesrand an die Leine, eine Schande!

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