Stadt Zürich

Winterthurer Stadtpolizei baut Chatbot «Bobby» um

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Zürich,

Der KI-Chatbot der Stadtpolizei Winterthur hat nicht der Datensicherheit entsprochen und musste umgebaut werden. Er konnte Nutzende identifizieren und speicherte Daten. Nach Hinweisen der Datenschutzstelle wird die Eingabe von Personendaten nun blockiert.

Wer mit dem Chatbot der Stadtpolizei Winterthur chattet, bleibt anonym. (Symbolbild)
Wer mit dem Chatbot der Stadtpolizei Winterthur chattet, bleibt anonym. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

«KI-Chatbots schaffen eine persönliche Gesprächsatmosphäre», erklärte der Datenschutzbeauftragte Tobias Naef im Tätigkeitsbericht der Datenschutzstelle Winterthur (DSW) am Dienstag.

Diese Gesprächsatmosphäre verleite Nutzende dazu, viele persönliche Informationen preiszugeben. Anders als bei einem Telefongespräch könne ein Chatbot, wie «Bobby» von der Stadtpolizei Winterthur, die eingegebenen Daten jedoch speichern. Diese könnten zudem an externe Dienstleister weiterfliessen.

Die Datenschutzstelle empfahl daher der Stadtpolizei, den KI-Chatbot so umzusetzen, dass die Nutzenden nicht identifiziert werden können. Bei laufendem Betrieb wurden weitere Kontrollen durchgeführt und das Blockieren von Personendaten bei der Eingabe in den Chat verbessert. Alle Anfragen werden jetzt anonymisiert verarbeitet.

263 Geschäfte bearbeitete die Datenschutzstelle im letzten Jahr. Dies entspreche einem Anstieg von über 170 Prozent gegenüber dem vorigen Jahr und 110 Prozent gegenüber 123 Geschäften im Jahr 2022 – dem Jahr mit den bisherigen Rekordzahlen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

sdf
86 Interaktionen
Bei KI-Firmen
patrick fischer
1'273 Interaktionen
Grösse zeigen!

MEHR AUS STADT ZüRICH

hotel
5 Interaktionen
Zürich
Bad Ragaz Kur
12 Interaktionen
«Kein Anspruch»
Sechseläuten Roboter Zürich
7 Interaktionen
Staunen in Zürich
GC Gerald Scheiblehner
12 Interaktionen
Nach Rauswurf