Über 500 Millionen Franken für fossile Energien im Baselbiet
Baselbieter Endverbraucherinnen und Endverbraucher geben jährlich 500 bis 700 Millionen Franken für fossile Energien aus. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Energieplanungsbericht der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) hervor.

Aus diesem Grund will die Regierung die heimischen Potenziale zur Erzeugung von Strom und Wärme konsequent nutzen, wie die BUD schrieb. Der Ausbau erneuerbarer Energien reduziere die Abhängigkeit und Versorgungsrisiken und stärke gleichzeitig die regionale Wertschöpfung.
Laut dem Communiqué wurden alle bisher vom Landrat gutgeheissenen Massnahmen des Energieplanungsberichts 2022 umgesetzt. Der Bruttoenergieverbrauch sei trotz Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum gesunken und der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch (ohne Verkehr) sei auf 44,8 Prozent angestiegen. Das Ziel seien 70 Prozent im Jahr 2030.
Bis ins Jahr 2050 will die Regierung eine sichere, technologieoffene, klimaverträgliche und bezahlbare Energieversorgung, wie es hiess. Dafür sollen etwa die Bewilligungsverfahren für Energieanlagen beschleunigt und einheimische erneuerbare Energien stärker genutzt werden.
Vorgesehen seien zudem Abklärungen zur Energiespeicherung, Informationen zu den Herausforderungen des Stromnetzes, eine bessere Koordination von Gas- und Wärmeversorgungsinfrastrukturen sowie weitere Massnahmen.










