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    Tramfreie Basler Innenstadt: Regierung will Initiative prüfen

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Die Basler Regierung hat die Volksinitiative für eine tramfreie Innenstadt «Go Basel go» als rechtlich zulässig beurteilt. Sie hält die Forderung nach einer kompletten Aufhebung des Tramverkehrs auf der zentralen Achse aber für zu radikal.

    Zwischen dem Basler Barfüsserplatz und der Schifflände sollen künftig keine Trams mehr fahren. Dies fordert das Komitee «Go Basel Go!» mit einer Initiative. (Archivbild)
    Zwischen dem Basler Barfüsserplatz und der Schifflände sollen künftig keine Trams mehr fahren. Dies fordert das Komitee «Go Basel Go!» mit einer Initiative. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Die Regierung beantragt dem Grossen Rat, die Initiative «Go Basel Go! Für mehr Lebensqualität in der Basler Innenstadt (Innenstadt-Initiative)» für rechtlich zulässig zu erklären, wie sie am Dienstag mitteilte. Die Initiative solle ihr zur vertieften Prüfung und zur Berichterstattung überwiesen werden.

    Grundsätzlich unterstütze die Regierung das Anliegen einer hochwertigen Gestaltung und einer Entlastung der Innenstadt vom Tramverkehr, heisst es weiter. Diese Ziele verfolge sie mit bestehenden Planungen, insbesondere mit der Tramnetzentwicklung 2030.

    Eine vollständige Aufhebung des Tramverkehrs auf der Achse zwischen Barfüsserplatz, Marktplatz und Schifflände sei jedoch zu radikal. Dies würde die Erreichbarkeit des Marktplatzes verschlechtern und die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs insgesamt schwächen. Zudem seien eine alternative Tramführung, ein Ersatzangebot für mobilitätseingeschränkte Personen sowie die finanziellen Auswirkungen noch ungeklärt.

    Über 4000 Unterschriften

    Zwischen dem Basler Barfüsserplatz und der Schifflände sollen künftig keine Trams mehr fahren. Das Komitee «Go Basel Go!» hatte die Initiative im Juni am Mittwoch mit über 4000 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

    Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Architektur unterstützen die Initiative. Dazu gehören die Basler Nationalrätin Sibel Arslan (Grüne) sowie die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron sowie der Crossair-Gründer Moritz Suter.

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    Kommentare

    User #5720 (nicht angemeldet)

    Beste Initiative! JA Stimmen👍

    User #5909 (nicht angemeldet)

    Was gibt es bei dieser Blödsinn Initiative noch zu prüfen?

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