Tausende starten in beiden Basel ins neue Schuljahr
In den beiden Basel hat am Montag für Tausende Kinder und Jugendliche die Schule begonnen. Im Baselbiet sind 37'000 Schülerinnen und Schüler gestartet, in Basel-Stadt deren 29'516.

Der Schulbetrieb konnte an allen Baselbieter Schulen planmässig und uneingeschränkt beginnen – jede Klasse hat eine Klassenlehrperson, wie die Bildungsdirektion mitteilte. Für 2759 Kinder begann das erste Kindergartenjahr und an der Primarschule treten 2789 Schülerinnen und Schüler den Unterricht an. Zudem beginnen im Baselbiet 2180 Menschen eine Berufslehre
Bildungsdirektor Markus Eigenmann (FDP) begleitete zum ersten Mal in seinem neuen Amt den ersten Schultag und besuchte dazu die Erstklässlerinnen und Erstklässler in Langenbruck.
Im Kanton Basel-Stadt traten 1718 Buben und Mädchen in den Kindergarten ein, 1773 erlebten ihren ersten Primarschultag. 1978 starten ihre Berufsbildung. Genau darauf legte Erziehungsdirektor Mustafa Atici (SP) zum Schulbeginn den Fokus. Er präsentierte den Medien in der Schule für Gestaltung die von seinem Departement umgesetzten Massnahmen seit der Lancierung des Masterplans Berufsbildung vor einem Jahr.
Dazu gehören unter anderem ein Betriebscoaching für Lehrbetriebe, der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft, neue Angebote für Erwachsene ohne Berufsabschluss, mehr Zusammenarbeit mit Baselland sowie eine verstärkte Information über die Möglichkeiten einer Lehre.
Studie: Berufslehre stärker fördern
Atici zeigte zudem die Resultate einer Studie des Schweizerischen Observatoriums für die Berufsbildung (OBS EHB). Diese schlägt weitere Massnahmen für die Basler Berufsbildung vor. Dazu gehören etwa datenbasierte Steuerungs- und Informationsgrundlagen, durchlässige Ausbildungswege, erleichterte Einstiege, eine gezielte Unterstützung für Lehrbetriebe und eine Aufwertung des Images der dualen Ausbildung.
Hintergrund der Analyse ist die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II. Diese liegt in Basel-Stadt mit 87,5 Prozent unter dem Schweizer Durchschnitt von 90,2 Prozent, wie es in der Studie heisst. Bund, Kantone und Sozialpartner verfolgen das Ziel, dass 95 Prozent der 25-Jährigen über einen Abschluss auf Sek II verfügen.






