Start-Ziel-Sieg für den Neubau der Berufsschule in Rapperswil-Jona
Die St. Galler Stimmberechtigten haben dem Bauprojekt für einen Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums in Rapperswil-Jona sehr deutlich zugestimmt. Der Ja-Stimmenanteil lag bei 80,1 Prozent. Das neue Gebäude könnte 2033 bezugsbereit sein.

Der Bibliotheks-Neubau in St. Gallen ist auf ein unbekanntes Datum verschoben, für den HSG-Campus brauchte es einen zweiten Anlauf. Es gibt im Kanton St. Gallen aber auch Bauprojekte, bei denen die politischen Prozesse wie im Bilderbuch ablaufen.
Kritik am gewählten Standort des neuen Berufs- und Weiterbildungszentrums (BWZ) gab es vor allem im Vorfeld in Rapperswil-Jona. Der Stadtrat stellte sich dann aber hinter das Vorhaben in der Nähe des Bahnhofs.
Im Kantonsrat sorgte nur die Frage für Diskussionen, ob es zum Neubau auch noch eine Tiefgarage braucht. Bei der Abstimmung im Parlament gab es keine Gegenstimmen. An der Urne fiel das Resultat mit einem Ja-Stimmenanteil von 80,1 Prozent überaus klar aus.
Damit kann nun mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden. Vorgesehen ist ein Neubau für 95 Klassen. Täglich sollen 35 bis 40 Klassen vor Ort sein. Auf 5807 Quadratmetern sind 28 Schulzimmer sowie «fünf Lernlandschaften und Praxiszonen» geplant.
Die Gesamtkosten für den Kanton werden auf 91 Millionen Franken geschätzt. Darin enthalten sind 6,5 Millionen Franken für den Kauf der Grundstücke von der Stadt Rapperswil-Jona. Noch nicht bekannt ist, wie der Neubau aussehen wird.
Der nächste Schritt ist deshalb die Ausschreibung des Architekturwettbewerbs. Dann beginnt das Bauverfahren. Sobald eine Baubewilligung vorliegt, gehen die Grundstücke endgültig an den Kanton über. Laut Planung soll das neue Gebäude aufs Schuljahr 2033/34 hin fertiggestellt und bezugsbereit sein.






