Stadt Zürich

Stadtzürcher Schulen sollen vegane Kinder unterstützen

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Das Stadtzürcher Parlament macht sich Sorgen um vegane Kinder: Am Mittwoch hat es dem Stadtrat den Auftrag gegeben, zu prüfen, wie sich diese in der Schule angemessen verpflegen können.

Stadtzürcher Kinder sollten an den Schulen vegane Menüs erhalten können, findet der Gemeinderat. (Archivbild)
Stadtzürcher Kinder sollten an den Schulen vegane Menüs erhalten können, findet der Gemeinderat. (Archivbild) - KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Die Postulantinnen der Grünen und der GLP stören sich daran, dass sich pflanzlich ernährende Kinder in den Ernährungsrichtlinien der Schulen nicht erwähnt werden. Dies im Gegensatz zu Kindern mit Allergien oder Diabetes.

Veganerinnen und Veganer unter den Kindern sollten ein vollwertiges warmes Menü erhalten, forderten Selina Walgis (Grüne) und Serap Kahriman (GLP). Ein entsprechendes Angebot stärke die soziale Teilhabe und fördere das Verständnis für unterschiedliche Lebensweisen. Gerade auch im Hinblick auf die flächendeckende Einführung der Tagesschule sei die Ernährung zentral.

«Immer mehr Familien entscheiden sich für eine pflanzliche Ernährung», sagte Walgis. Dem müssten die Schulen gerecht werden. Heute müssten die Kinder teils eigene Mahlzeiten mitbringen. «Wir wollen keine Vegan-Pflicht», betonte sie. Jonas Keller (SP) nannte das Anliegen «urliberal», die Kinder sollen wählen können.

Stefan Urech (SVP) hoffte auf eine «niederschmetternde Ablehnung». Die angebotenen veganen Sandwiches blieben zumindest bei den Ratssitzungen nach seinen Betrachtungen jeweils als letzte übrig. Die Schule müsse zudem grössere Probleme lösen als «solchen Firlefanz».

Einen «Fehler» im Vorstoss machte Yasmine Bourgeois (FDP) aus. Vegane Ernährung sei eben nicht ausgewogen. «Die Schule ist kein Labor für Ernährungstrends», sagte sie. Karin Weyermann (Mitte) verwies auf Studien, die vegane Ernährung bei Kindern als problematisch sehen würden. Kinder, die von Haus aus vegan ernährt würden, könnten nicht entscheiden.

Die «niederschmetternde Ablehnung» blieb aus. Das Parlament überwies den Vorstoss mit 72 zu 41 Stimmen.

Der Stadtrat muss auch ein zweites Postulat prüfen. Die Grünen fordern, dass klimafreundliche Ernährung in den Gruppenhäusern eingeführt wird. Der Rat überwies dieses ebenfalls mit 72 zu 41 Stimmen. In den Klassenlagern in Graubünden, der Westschweiz und dem Tessin sollen Schülerinnen und Schüler pflanzliche Menüs ausprobieren können. Die ernährungsbedingten Emissionen sollen so bis 2040 um 40 Prozent sinken.

Kommentare

User #2682 (nicht angemeldet)

Hallo ich bin die Virginia Vegana und habe leider sehr grosse Probleme im Oberstübli wegen meiner Ernährung. Deshalb ist das alles nur geklaut. Das ist alles gar nicht meines. Das ist alles nur geklaut. Doch das weiss ich nur ganz alleine. Das ist alles nur geklaut, und gestohlen, nur gezogen, und geraubt. Wer hat mir das erlaubt? 🤡

User #6244 (nicht angemeldet)

Hallo ich bin Herr Schwein. Mir ist total klar, dass vegan leben viel besser ist für die Tiere, den Planeten und die Gesundheit. Aber aus Gewohnheit, Tradition, Bequemlichkeit und Blödheit werde ich trotzdem nichts an meinem Verhalten ändern und weiterhin hoch karzinogene Fleischwürste essen und die Babynahrung von Non Stop künstlich (durch Menschenarm) besamten Kühen konsumieren. Das nenne ich wahre Freiheit🤡

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