Gleichstellung

    Stadtluzerner Kommission will höheres Pensum für neue Fachstelle

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Die neu zu schaffende Stadtluzerner Fachstelle für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen soll mit 120 statt 100 Stellenprozenten starten. Das beantragt die zuständige Kommission des Grossen Stadtrats.

    Eine neue Fachstelle soll in der Stadt Luzern dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Alltag teilhaben können. (Archivbild)
    Eine neue Fachstelle soll in der Stadt Luzern dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Alltag teilhaben können. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Der Entscheid der Sozial- und Sicherheitskommission fiel knapp aus, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht. Mit fünf zu vier Stimmen folgte sie dem Antrag, die Pensen und somit den Sonderkredit zu erhöhen. Die Kommission will für die kommenden zehn Jahre rund 3,6 Millionen Franken statt die vom Stadtrat beantragten 3,2 Millionen Franken zur Verfügung stellen.

    Begründet wird dies laut Mitteilung mit dem «breiten und anspruchsvollen» Spektrum an Aufgaben. Um Menschen mit Behinderungen Teilhabe zu ermöglichen, sei ein «konsequentes Handeln» der Stadt gefordert. Eine Minderheit der Kommission schätzte hingegen die 100 Stellenprozente als ausreichend oder angemessenen Einstieg ein.

    Dass die Fachstelle an sich nötig sei, darüber sei sich die Kommission einig gewesen. Die Stadt Luzern soll eine Stelle erhalten, die sich mit der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der UNO befasst. Die Stelle soll einerseits innerhalb der Stadtverwaltung für das Thema sensibilisieren und Aufgaben nach Aussen wahrnehmen. Das Ziel sei, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Alltag teilhaben, teilte der Stadtrat Anfang Mai mit.

    Um den Aufbau noch im laufenden Jahr anzugehen, ist ein Nachtragskredit von 40'000 Franken nötig. Dem stimmte die Kommission ebenfalls zu.

    Die Stadt soll damit eine 2024 von Linken und der GLP gemeinsam eingereichte Motion erfüllen, welche eine solche Fachstelle forderte. Das Stadtparlament wird voraussichtlich am 11. Juni darüber beraten.

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    Kommentare

    User #3864 (nicht angemeldet)

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