Mehrere Tausend Personen demonstrieren in Luzern für Gleichstellung
In Luzern sind am Sonntag am feministischen Streik Tausende von Personen durch die Stadt gezogen. Thematisiert wurden in verschiedenen Reden die Gleichberechtigung, die Care-Arbeit oder die Gewalt an Frauen.

Schon Stunden vor Beginn der Demonstration herrschte im Vögeligärtli reger Betrieb. Lilafarbene T-Shirts, Fahnen und Transparente prägten das Bild. Auf Bannern standen Slogans wie «Scham muss die Seite wechseln», aus Lautsprechern erklang Musik, zudem wurden Reden gehalten. An Ständen informierten Parteien, Gruppierungen und Organisationen über ihre Anliegen.
Vor dem Start des Demonstrationszugs sprach Annika Burri vom Feministischen Streikkollektiv Luzern. Sie forderte mehr Mittel für den Gewaltschutz sowie mehr Gleichstellung und Teilhabe für Frauen, queere Menschen, Migrantinnen und Migranten sowie Menschen mit Behinderungen.
Nach 16 Uhr setzte sich die Kundgebung in Bewegung. Die Route führte vom Vögeligärtli zum Bundesplatz und die Seebrücke zum Pavillon am Seequai.










