Stadt Zug lässt zwei provisorische Betreuungspavillons erstellen
Die Stadt Zug will wegen zwei wegfallenden Betreuungsstandorten zusätzliche Betreuungsplätze schaffen. Bis im Herbst 2026 soll ein provisorischer Pavillon auf einem städtischen Grundstück der Schulanlage Kirchmatt entstehen.

Die Stadt Zug reagiere damit auf fehlende Betreuungsplätze im Schulkreis Zentrum, wie sie am Montag in einem Communiqué mitteilte. Zwei der sechs Standorte, an der Zugerbergstrasse sowie der Mittagstisch im Burgbachsaal, fallen im kommenden Schuljahr weg und müssen ersetzt werden.
Der neue Pavillon bietet Platz für zwei Betreuungsgruppen mit je 45 Plätzen für den Mittagstisch und 36 Plätzen für die Nachmittagsbetreuung. Das Gebäude wird aus der Schulanlage Herti versetzt und soll nach den Herbstferien 2026 in Betrieb gehen, wie es weiter hiess.
Langfristig ist eine zentrale Lösung geplant: Die Betreuung soll in die frei werdenden Gebäude der Pädagogischen Hochschule Zug (PH Zug) ziehen. Wann dies möglich ist, bleibt wegen eines laufenden Beschwerdeverfahrens unklar, wie die Stadt mitteilte. Bis dahin brauche es «geeignete Zwischenlösungen».






