Stadt Zug führt neue Lernorte ausserhalb der Regelklasse ein

Die Stadtschulen Zug wollen einzelne Kinder vorübergehend ausserhalb ihrer Klasse fördern und so den Unterricht entlasten. Vorerst soll ein Pilotprojekt gestartet werden, wie das Bildungsdepartement am Montag mitteilte.

Die Stadtschulen Zug wollen ihr integratives Modell mit Lernorten ausserhalb der Regelklasse ergänzen. (Symbolbild)
Die Stadtschulen Zug wollen ihr integratives Modell mit Lernorten ausserhalb der Regelklasse ergänzen. (Symbolbild) - Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

Die Stadtschulen Zug planen, das integrative Schulmodell mit neuen «teilseparativen Gefässen» zu ergänzen, wie es in der Mitteilung hiess. In sogenannten erweiterten Lernorten werden Schülerinnen und Schüler in anspruchsvollen Situationen vorübergehend ausserhalb der Regelklasse unterstützt. Solche Förderangebote seien in anderen Schulen mit «Schulinseln» oder «Boxenstop» bekannt, hiess es weiter.

Die Förderung erfolgt je nach Bedarf für einzelne Lektionen, mehrere Wochen oder in Einzelfällen auch über «Monate». Ziel sei die rasche Rückkehr in den regulären Unterricht.

Gleichzeitig sollen Personalressourcen stärker gebündelt und vermehrt an den erweiterten Lernorten eingesetzt werden. Dadurch werde die Zahl der Aushilfen im Unterricht reduziert und die Unterrichtsqualität gestärkt. Zusätzlich soll laut Mitteilung im Kindergarten sowie in der 1. und 2. Klasse die Heilpädagogik verstärkt werden.

Ein Pilotprojekt startet im Schuljahr 2026/27 in den Schulhäusern Burgbach und Kirchmatt. Die flächendeckende Einführung ist für das Schuljahr 2027/28 vorgesehen.

Kommentare

User #5443 (nicht angemeldet)

Das gab es alles schon einmal. Dank Linke alles eliminiert. Damit Geld woanders ausgegeben werden kann.

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