Oberland

    Stadt Thun will Kurzzeitvermietungen besser überwachen

    Keystone-SDA Regional
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    Thun,

    Die Stadt Thun plant ein Monitoring und eine Anmeldepflicht für kurzzeitig vermietete Zweitwohnungen. Der Gemeinderat hat das angepasste Kurtaxreglement am Freitag vorgestellt.

    Thun will künftig die Anzahl an Zweitwohnungen im Auge behalten, welche kurzzeitig vermietet werden. (Archivbild)
    Thun will künftig die Anzahl an Zweitwohnungen im Auge behalten, welche kurzzeitig vermietet werden. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Bisher lägen keine verlässlichen Daten zur Anzahl dieser Vermietungen vor, schrieb die Stadt in einer Mitteilung. Diese Informationen seien aber notwendig, um dem Wohnungsmangel entgegenzuwirken.

    Zentrales Element der neuen Bestimmungen ist die Anmeldepflicht für Räumlichkeiten, in denen kurtaxenpflichtige Personen übernachten. Zudem müssen die Eigentümer künftig einheitliche Schilder an den Gebäuden anbringen. Die städtische Tourismusorganisation übernimmt das geplante Monitoring der Angebote auf Plattformen wie Airbnb.

    Gleichzeitig plant die Stadt eine Erhöhung der Kurtaxe ab dem Jahr 2028. Den entsprechenden Antrag hat Thun-Thunersee Tourismus gestellt, um die steigenden Kosten für die Integration des öffentlichen Verkehrs in die Gästekarte zu decken.

    Die Taxe für Hotels und Pensionen soll neu 3 bis 5.50 Franken betragen. Bisher lag der Ansatz bei 2 bis 4 Franken. Bei Ferienwohnungen und Privatzimmern steigt der vorgegebene Rahmen auf 2.60 bis 4.70 Franken.

    Der Stadtrat entscheidet am 19. November über die Vorlage. Sie geht auf eine Motion aus dem Rat von 2024 zurück.

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