Stadt Thun präsentiert neue Bildungsstrategie für die Volksschule
Die Stadt Thun hat eine neue Bildungsstrategie für ihre Volksschulen erarbeitet. Das vorgelegte Papier legt die strategischen Schwerpunkte fest und richtet sich auf relevante Entwicklungen aus.

Eine Projektgruppe erarbeitete die Vorlage seit dem Frühling 2025. Sie bezog dabei die Politik, Lehrpersonen, Elternvertretungen sowie die Schülerschaft ein. Durch diesen breiten Einbezug sei die politische Verankerung der Strategie sichergestellt worden, liess sich Bildungsdirektorin Katharina Ali-Oesch (SP) in der Mitteilung vom Donnerstag zitieren.
Die Strategie umfasst die sechs Handlungsfelder Schulkultur, Angebotsgestaltung, Gesundheits- und Bewegungsförderung, Integration, Führungsstrukturen und -verständnis sowie Infrastrukturentwicklung. Diese beschreiben, wohin sich die Schulen bis ins Jahr 2034 entwickeln sollen.
«Die Thuner Volksschule soll ein Ort für Lernen, Begegnung und Bewegung sein» sein, betonte Ali-Oesch weiter. Die Strategie schaffe die Grundlage, um die Bildungsqualität langfristig zu sichern.
Die Umsetzung der formulierten Massnahmen erfolgt gestaffelt in einer ersten Phase zwischen 2027 und 2031. Nach Ablauf dieser Periode plant die Stadt eine erste systematische Überprüfung. Die Umsetzung wird regelmässig kontrolliert und bedarfsorientiert angepasst.






