Siegerprojekt für neue Doppelturnhalle in Nebikon LU erkoren
Die Wiggertaler Gemeinde Nebikon hat das Siegerprojekt für den Neubau einer Doppelturnhalle mit zusätzlichen Schulräumen gekürt. Die Jury empfiehlt das Projekt «Krokodil» eines Luzerner Architekten zur Weiterbearbeitung.

Mit dem Siegerprojekt schaffe die Gemeinde die Grundlagen für die Erneuerung seines Zentrumsareals zwischen Schule, Kirche und Gemeindeverwaltung, hiess es in der Mitteilung der Gemeinde am Dienstag. Vorgesehen sind eine neue Doppelturnhalle, zusätzliche Schulräume sowie aufgewertete Aussenräume mit neuen Begegnungsorten im Dorfzentrum.
Das Projekt stammt von Huber Waser Mühlebach Architektur aus Luzern in Zusammenarbeit mit Uniola AG aus Zürich. Am Projektwettbewerb nahmen acht Teams teil, die laut Mitteilung aus 42 Bewerbungen ausgewählt wurden.
Die Jury würdigte insbesondere den «ganzheitlichen Ansatz», wie es im Communiqué hiess. Der Neubau kostet rund 20 Millionen Franken kostet, wie aes auf Anfrage heisst, soll zentral im Areal platziert und zusammen mit dem geplanten Mehrgenerationenplatz ein neues Zentrum schaffen. Im Obergeschoss sind eine Lernlandschaft mit Loggias und eine Atelierzone vorgesehen.
Positiv beurteilt wurde zudem der «Umgang mit dem Bestand». So soll die Turnhalle aus dem Jahr 1951 erhalten bleiben und zu einem Mehrzweckraum umgenutzt werden.
Das Projekt soll der Bevölkerung Ende Mai vorgestellt werden. Über die Kredite für die weitere Planung entscheiden die Stimmberechtigten laut Mitteilung im Herbst.






