Schwyz legt neue Matura-Regeln für die Gymnasien vor
Ab 2028 gelten schweizweit neue Regeln für die Maturitätslehrgänge. Der Schwyzer Erziehungsrat hat die Eckwerte für die Gymnasien im Kanton Schwyz festgelegt. Neu gibt es unter anderem zusätzliche Grundlagenfächer, und es gilt ein einheitlicher Stundenplan.

Künftig sollen «transversale Unterrichtsbereiche» wie politische Bildung, Digitalität oder überfachliche Kompetenzen mehr Gewicht erhalten, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit.
Das Fächerangebot wird angepasst: Informatik sowie Wirtschaft und Recht werden neu zu Grundlagenfächern, während Ergänzungsfächer vermehrt interdisziplinär geführt werden.
Neu ist zudem eine kantonsweit einheitliche Lektionenzahl von 140 Jahreswochenlektionen vorgesehen. Bisher umfassten die fünf Gymnasien laut Communiqué zwischen 139 und 145,5 Jahreswochenlektionen. Die Harmonisierung soll die Vergleichbarkeit der Maturitätslehrgänge verbessern.
Für die Grundlagenfächer wird ein gemeinsamer kantonaler Lehrplan erarbeitet, während die Schulen für die Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer, Philosophie und schulspezifische Fächer eigene «schulinterne Lehrpläne» erarbeiten können.
Als nächster Schritt folgen laut dem Erziehungsrat die neuen Lehrpläne sowie die Revision der Aufnahme-, Promotions- und Maturitätsprüfungsregeln.
Die Einführung der neuen Matura ist für das Schuljahr 2028/2029 geplant.






