Ruedi Heim wird neuer residierender Domherr des Kantons Solothurn
Die Solothurner Regierung hat Ruedi Heim zum neuen residierenden Domherrn gewählt. Der 59-Jährige tritt sein Amt am 1. November 2026 an und wird zugleich Generalvikar des Bistums Basel.

Heim folgt damit auf Markus Thürig, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte. Die Ernennung zum Generalvikar des Bistums Basel erfolgte durch Bischof Felix Gmür.
Der 59-jährige Ruedi Heim wuchs im Kanton Thurgau auf. Er studierte Theologie an der Universität Freiburg und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Zum Priester wurde er 1997 geweiht.
Seine berufliche Laufbahn führte ihn gemäss Mitteilung als Vikar nach Sursee LU und als Pfarradministrator nach Menzingen ZG. Von 2004 bis 2018 war Heim Bischofsvikar der Bistumsregion St. Viktor und damit für die Kantone Luzern, Zug, Thurgau und Schaffhausen zuständig.
Seit 2018 wirkt Heim als Pfarrer der beiden Pfarreien St. Antonius und St. Mauritius in Bern sowie als leitender Priester des Pastoralraumes Region Bern.
Der abtretende Markus Thürig ist 68 Jahre alt. Er war seit 2011 Generalvikar des Bistums Basel. Als residierender Domherr vertrat er bis 2024 den Kanton Luzern und seither den Kanton Solothurn.






