Regeneration bei grossen Erdwärmesonden-Anlagen im Baselbiet

Keystone-SDA Regional
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Liestal,

Grosse Erdwärmesonden-Anlagen sollen im Kanton Baselland zur Regeneration verpflichtet werden. Das entschied der Landrat am Donnerstag.

Erdwärmesonden entziehen dem Boden Wärme. Damit keine Temperatursenken entstehen, muss sich die Bodenwärme regenerieren können. (Archivbild)
Erdwärmesonden entziehen dem Boden Wärme. Damit keine Temperatursenken entstehen, muss sich die Bodenwärme regenerieren können. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Die Abstimmung verlief klar mit 73 Ja- zu 2 Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen. Die Regierung hatte die Vorlage auf eine Motion von Thomas Noack (SP) hin ausgearbeitet.

Im Jahr 2022 waren im Kanton Baselland etwa 2500 Wärmepumpen mit Erdwärmesonden in Betrieb, wie die Regierung in ihrer Vorlage schrieb. Bis 2050 sollen es grob geschätzt 6000 sein. Damit dem Boden nicht zu viel Wärme entzogen wird und sich keine Temperatursenken bilden, will die Regierung besser informieren und regulieren.

Keine Regeln für kleine Anlagen

Während die Regierung auf Anforderungen bei kleinen Anlagen verzichten will, wie es hiess, sollen grosse Anlagen mit mindestens zehn Erdwärmesonden oder mehr als zwei Kilometern Tiefe zur vollständigen Regeneration verpflichtet werden – dies sofern sie Auswirkungen auf benachbarte Grundstücke haben könnten.

Um den grundsätzlich erwünschten Zubau von Erdwärmesonden nicht zu sehr zu erschweren, will die Regierung etwa Solaranlagen fördern, die für die Regeneration von Sonden bestimmt sind, wie es weiter hiess. Auf ein Baubewilligungsverfahren wolle man vorerst verzichten, um den Prozess nicht zu verlängern.

Die vorberatende Umweltschutz- und Energiekommission hat sich einstimmig hinter die Regierungsvorlage gestellt.

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