Ostermundigen sagt wuchtig Ja zu Holzhochhaus
Die Stimmberechtigten von Ostermundigen haben den Weg frei gemacht für ein 69 Meter hohes Hochhaus, das vorwiegend aus Holz gebaut werden soll. Das Werkstatthaus soll Wohnungen sowie Räume für Gewerbe und Dienstleistungen umfassen.

Mit 3250 Ja- und 836 Nein-Stimmen genehmigte das Stimmvolk die Überbauungsordnung. Die Stimmbeteiligung lag bei 40,8 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte.
Das Werkstatthaus sei als «kleines Dorf in die Höhe gedacht», schrieb die Gemeinde in der Abstimmungsbotschaft. Es soll ein lebendiger Ort der Begegnung werden. Gleichzeitig setze das Projekt auf Nachhaltigkeit: Materialien und Ressourcen sollen möglichst im Kreislauf gehalten und wiederverwendet werden.
Im Rahmen der öffentlichen Auflage gingen mehrere Einsprachen ein. Die Kritik richtet sich etwa gegen Schattenwurf und befürchteten Mehrverkehr. Der Gemeinderat beantragte den Stimmberechtigten Zustimmung zur Überbauungsordnung.
Das Holzhochhaus ist in dem als Entwicklungsschwerpunkt festgelegen Gebiet beim Bahnhof geplant. Dort wurde 2022 bereits das Hochhaus «Bärentower» eingeweiht.






