Obwalden

    Obwaldner Gemeinden sollen Kanton mit Solidarbeitrag unterstützen

    Keystone-SDA Regional
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    Die Obwaldner Gemeinden sollen den Kanton ab 2027 während fünf Jahren mit jährlich 5 Millionen Franken unter die Arme greifen. Der befristete Solidarbeitrag ist der Kern einer gemeinsamen Strategie zur Stabilisierung der Finanzen.

    Die Finanzlage des Kantons Obwalden ist angespannt. (Symbolbild)
    Die Finanzlage des Kantons Obwalden ist angespannt. (Symbolbild) - Keystone/URS FLUEELER

    Der Kanton und die Gemeinden reagieren damit gemeinsam auf die angespannte Finanzlage, wie die Staatskanzlei Obwalden am Donnerstag mitteilte. Bereits im Sommer 2025 wurde dazu ein gemeinsames Projekt lanciert und eine «neutrale Fachperson» für die externe Projektleitung gewählt.

    Im Zentrum des Vorhabens steht ein auf fünf Jahre befristeter Solidarbeitrag der Gemeinden von insgesamt 25 Millionen Franken für die Jahre 2027 bis 2031. Diese Massnahme soll dem Kanton kurzfristig finanziellen Spielraum verschaffen, hiess es in der Mitteilung.

    Parallel dazu sollen in einem zweiten Schritt die Kosten- und Steuerentwicklungen von Kanton und Gemeinden analysiert und mit anderen Kantonen verglichen werden, um den Finanzhaushalt zu entlasten. Auf dieser Basis sollen in einem dritten Schritt konkrete Entlastungsmassnahmen erarbeitet und umgesetzt werden.

    Laut dem Communiqué sollen die Details des Solidarbeitrags bis im Herbst erfolgen und dem Kantonsparlament vorgelegt werden. Die Umsetzung der strukturellen Reformen wird gemäss der Mitteilung «mehrere Jahre in Anspruch nehmen».

    Die Obwaldner Finanzdirektorin Cornelia Kaufmann-Hurschler (Mitte) bezeichnet die anstehenden Schritte in der Mitteilung als «Knochenarbeit». Es gelte, für Gemeinden und Kanton «konsensfähige Lösungen zu finden». Der Alpnacher Gemeindepräsident Bruno Vogel (Mitte) wird im Communiqué mit den Worten zitiert, die Gemeinden seien bereit, die finanziellen Herausforderungen gemeinsam mit dem Kanton «auf Augenhöhe zu meistern».

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    Kommentare

    User #1731 (nicht angemeldet)

    Wie wäre es mal mit Ausgabenkontrolle vonseiten des Kantons? Hochwasserschutz, zu Teuer und jetzt soll noch viel Geld für die Sarneraa Verbreiterung ausgegeben werden. User 6048 hat mit EWO Recht, die Strompreise sind viel zu hoch in Obwalden, zudem Hochtarif im Winter ist abriss und abzocke!

    User #6048 (nicht angemeldet)

    Das kommt von Flaxtaxrate.... Vermögende zahlen fast nichts und der Mittelstand fast alles. Komisch ist, dass das EWO, gehört dem Kanton und Gemeinden letztes Jahr 10 Mio gewinn erirtschaftet hat auf unsere Kosten. Was passiert mit diesem Gewinn? Ein Schelm, wer böses Denkt. Ja ja, Obwalden war mal schön...

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