Neue Luzerner Schulsoftware soll bis Ende 2028 eingeführt werden
Bis Ende 2028 soll an allen Luzerner Schulen die Schuladministrationssoftware «StabiLU» eingeführt sein. Ursprünglich war die Einführung rund drei Monate früher vorgesehen.

Die Einführung einer gemeinsamen Schuladministrationssoftware schreite voran, teilte das kantonale Bildungs- und Kulturdepartement am Donnerstag mit. In der Konzeptphase, die «etwas länger» dauerte, wurden zusammen mit den Schulen die Anforderungen an die Software der Firma CM Informatik AG erarbeitet, hiess es weiter.
Laut dem Communiqué beginnt die Pilotphase nach den Sommerferien 2026 in den Gemeinden Ermensee, Hitzkirch und Buchrain sowie an den kantonalen Heilpädagogischen Zentren. Dabei wird ein Prototyp auf Basis der aktuellen Softwareversion getestet, hiess es.
Mit der neuen Software sollen die administrativen Abläufe der Schulen vereinfacht und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Behörden verbessert werden.
Im Juni 2024 genehmigte das Luzerner Kantonsparlament einen Sonderkredit von 8,8 Millionen Franken für die neue Schuladministrationssoftware. «StabiLU» ist das Folgeprojekt von «Educase», das wegen verschiedener Schwierigkeiten 2022 abgebrochen wurde und den Kanton 1,7 Millionen Franken kostete.






