Neue Ampeln gegen Ausweichverkehr in Graubünden
Der Kanton Graubünden will die Dörfer entlang der A13 stärker vom Ausweichverkehr der A13 befreien. Er installiert deshalb vier neue Ampeln, die den Stau während der kommenden Feiertage möglichst auf der Autobahn belassen.

Die neuen Anlagen in Rothenbrunnen, Domat/Ems und Bonaduz seien eine Reaktion auf die hohe Verkehrsbelastung während der Feiertage, teilte das Tiefbauamt Graubünden am Montag mit. Sie befänden sich derzeit im Bau und sollen ab Ostern einsatzbereit sein.
Das System basiere auf einem erfolgreichen Pilotversuch mit einer Anlage in Zizers. Zusätzlich wurde das Verkehrsdispositiv in Richtung Norden bis zur Kantonsgrenze erweitert. Bei Bedarf könnten weitere personell betriebene Dosierstellen in Mastrils, Fläsch und auf der St. Luzisteig betrieben werden. Ziel der Massnahmen sei es, den Ausweichverkehr in den Dörfern zu minimieren.
Seit Jahren suchen die Behörden in Zusammenarbeit mit dem Bund Lösungen für die verkehrsgeplagten Ortschaften. Erst kürzlich wurde jedoch Ausbaupläne ausgebremst.






