Mitte-Politiker will «Uristier» ohne öffentliche Mittel realisieren
Landrat Oliver Gisler will dafür sorgen, dass «Max der Uristier» eigenständig und ohne kantonale Mittel realisiert werden kann. Er hat am Mittwoch im Kantonsparlament eine parlamentarische Empfehlung beim Regierungsrat eingereicht.

Der Verein «Max der Uristier» habe wiederholt betont, dass es sich um eine private Initiative handle. Nun habe sich jedoch gezeigt, dass von Beginn an ein Antrag auf NRP-Gelder vorgesehen war. Dies habe der Verein kürzlich so kommuniziert, sagte der Landrat. Ein grosser Teil der Urner Bevölkerung habe davon jedoch «nichts mitbekommen».
Der Verein habe die Auswirkungen eines NRP-Antrags deutlich unterschätzt. Die Bevölkerung stehe dem kritisch gegenüber, und käme es zu einer Volksabstimmung, hätte ein solcher Beitrag «keine Chance», schrieb der Altdorfer in seinem am Mittwoch eingereichten Vorstoss.
Der hölzerne «Max der Uristier» soll bekanntlich dauerhaft im Kanton Uri auf dem Nätschen oberhalb von Andermatt heimisch werden. Der Urner Regierungsrat teilte Anfang April mit, die Konzeptphase im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) mit insgesamt 50’000 Franken zu unterstützen.
Nach der Kommunikation der Regierung hatten sich bereits SP, Grüne, SVP und GLP kritisch zu kantonalen Mitteln geäussert.






