Mehr Luzerner Kinder wechseln ans Langzeitgymnasium
20,5 Prozent der Luzerner Sechstklässlerinnen und Sechstklässler werden nach den Sommerferien in Langzeitgymnasien wechseln. Damit liegt der Anteil seit 2018/19 erstmals wieder über 20 Prozent, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Der Kanton Luzern strebt einen Anteil von 20 Prozent an. Im Vorjahr lag der Wert bei 19,6 Prozent. Er beobachte die Entwicklung sowie regionale Unterschiede genau, hiess es in der Mitteilung.
Für 4165 Lernende endet in diesen Tagen die Primarschulzeit. Nach den Sommerferien wechseln 3297 in die Sekundarschule, 855 treten in ein Langzeitgymnasium über und neun besuchen eine separative Sonderschulung. Vier Kinder repetieren die 6. Primarklasse, wie die zuständige kantonale Dienststelle mitteilte.
In der Sekundarschule werden die meisten Lernenden in den Niveaufächern das Niveau A oder B besuchen. Am höchsten ist ihr Anteil in Englisch (59 Prozent) sowie in Deutsch, Räume/Zeiten/Gesellschaften und Natur & Technik mit je 58 Prozent. Im Französisch ist der Anteil an Lernenden im Niveau C mit 22 Prozent leicht höher als im Niveau B (21 Prozent).
Uneinigkeiten bei der Zuweisung bleiben laut Mitteilung selten: Nur in 27 von 4165 Fällen musste die Schulleitung oder die Gymnasiumsleitung entscheiden.






