Luzerner Seegemeinden Greppen und Weggis können fusionieren

Die Zahl der Gemeinden im Kanton Luzern sinkt im kommenden Jahr von 79 auf 78. Die Stimmbevölkerungen von Greppen und Weggis haben den Fusionsvertrag genehmigt.

Nach dem Ja des Stimmvolks zur Fusion mit der Nachbargemeinde, erhält Weggis mit Greppen ab 2027 einen neuen Ortsteil. (Archivbild)
Nach dem Ja des Stimmvolks zur Fusion mit der Nachbargemeinde, erhält Weggis mit Greppen ab 2027 einen neuen Ortsteil. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

In Greppen gingen 597 Ja- und 27 Nein-Stimmen ein, was einer Zustimmung von 95,7 Prozent entspricht. Die Stimmbeteiligung betrug 80,5 Prozent.

In Weggis stimmten 1281 dafür und 763 dagegen, hier lag die Zustimmung bei 62,7 Prozent. Ein Anteil von 69,7 Prozent der Stimmberechtigten ging an die Urne.

Die Fusion soll per 1. Januar 2027 vollzogen werden. Die fusionierte Gemeinde wird den Namen Weggis tragen und im Wesentlichen die Regelungen jener Gemeinde übernehmen. Darunter auch der Steuersatz, der in Weggis tiefer liegt als in Greppen. Eine Sitzgarantie im Gemeinderat für den Ortsteil wird es nicht geben.

Weggis übernimmt seit längerem verschiedene Fachbereiche im Auftrag von Greppen, unter anderen Finanzen, Steuern, Soziales, Feuerwehr oder Entsorgung.

Mit 4707 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Weggis bevölkerungsmässig gut viermal so gross wie die Nachbargemeinde Greppen, wie Zahlen des kantonalen Statistikportals Lustat von 2024 zeigen.

Die Fusionsabklärungen nahmen die zwei Gemeinden im Jahr 2024 auf.

Der Kanton Luzern sicherte im vergangenen Herbst einen Fusionsbeitrag von 2,6 Millionen Franken zu.

Damit vollzieht sich 2027 die 21. Gemeindefusion im Kanton Luzern seit der Gemeindereform von 2004.

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