Kantonswechsel von Moutier hat Konsequenzen für Fruchtfolgeflächen

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Bern,

Der Kantonswechsel von Moutier zieht eine Anpassung der nationalen Bodenstatistik nach sich. Der Bund hat die Anteile an Fruchtfolgeflächen (FFF) zwischen den Kantonen Bern und Jura offiziell neu zugeordnet.

76 Hektar hochwertiges Ackerland werden statistisch vom Kanton Bern an den Kanton Jura übertragen. (Symbolbild)
76 Hektar hochwertiges Ackerland werden statistisch vom Kanton Bern an den Kanton Jura übertragen. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Verantwortung für 76 Hektar bester Ackerböden geht vom Kanton Bern auf den Kanton Jura über. Wie aus der am Dienstag im Bundesblatt veröffentlichten Verfügung hervorgeht, reduziert sich das Berner Kontingent auf 82'049 Hektar, während der jurassische Anteil auf 15'076 Hektar ansteigt.

Fruchtfolgeflächen dienen der langfristigen Sicherstellung der Ernährungssicherheit in Krisenzeiten. Jeder Kanton ist gesetzlich verpflichtet, einen Mindestumfang dieser Flächen auf seinem Gebiet zu erhalten. Moutier wechselte per 1. Januar 2026 zum Jura, wodurch sich die Kantonsgrenzen verschoben. Die Verfügung wurde von Bundesrat Albert Rösti unterzeichnet.

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