Kantonsrat Luzern sieht Lichtverschmutzung als Problem
Der Luzerner Regierungsrat soll Massnahmen gegen die Lichtverschmutzung prüfen. Der Kantonsrat hat ihm am Montag einen entsprechenden Auftrag erteilt.

Das Parlament überwies mit 67 zu 39 Stimmen eine Motion von Marc Horat (SP) in der weniger verpflichtenden Form des Postulats. Der Regierungsrat wollte das Postulat nur teilweise entgegennehmen.
Horat begründete seine Forderung nach einer Gesetzesgrundlage für den Kampf gegen die Lichtverschmutzung mit dem Satz: «Wir verlieren den Nachthimmel». Allerdings gehe es nicht nur darum, ob wir Sterne sehen könnten oder nicht.
Die Lichtverschmutzung sei ein Stressfaktor für die Natur, aber auch für die Menschen.
Darauf hingewiesen wurde, dass das Problem gemeindeübergreifend sei. Korintha Bärtsch (Grüne) unterstützte deswegen die Forderung nach verbindlichen Regeln für alle Gemeinden. Es gehe nicht um grosse Einschränkungen versicherte sie. Klar war für Bärtsch auch, dass die sicherheitsrelevante Beleuchtung nicht eingeschränkt werden solle.
Die Regierung begründete ihren Antrag, den Vorstoss nur teilweise als Postulat entgegenzunehmen damit, dass eine Änderung der kantonalen Umweltschutzverordnung geplant werde. Diese werde die Forderung von Horat zumindest teilweise aufnehmen. Zudem gebe es für grössere Beleuchtungs- und Werbeanlagen bereits Vorschriften.






