Das Lucerne Festival startet mit amerikanischer Musik in neue Ära
Das Lucerne Festival unter dem Motto «American Dreams» hat am Freitagabend gestartet. Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) scherzte in seiner Ansprache im KKL Luzern über das derzeitige Verhältnis der Schweiz zu den USA.

Auf den Zollstreit mit dem Land anspielend, sagte Parmelin, ein Waltzer würde zum Motto passen: Schliesslich gehe es einen Schritt vor, zur Seite, zurück – «und manchmal dreht man sich im Kreis». Das Motto wählte der neue Intendant Sebastian Nordmann anlässlich der 250-jährigen Unabhängigkeit der USA, wie er dem Publikum erklärte.
Die Musik könne leisten, was der Politik nicht immer gelinge, sagte Parmelin. Nämlich einen Dialog zuzulassen, ohne dass sich Fronten verhärten. Getreu dem Motto lade sie dazu ein, gemeinsam zu träumen.Zum Auftakt des Anlasses spielte das Lucerne Festival Orchestra Werke von US-amerikanischen Komponisten. Das Festival dauert bis am 13. September.






