Haft

    Kantone Zürich und Bern wollen Häftlinge in U-Haft besser betreuen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Zürich und Bern planen eine Reform der U-Haft, um Haftschäden und entsprechende Kosten zu vermeiden.

    Handschellen
    Einem Mann werden Handschellen angelegt. (Symbolbild) - Pixabay

    Die Kantone Zürich und Bern wollen die Untersuchungshaft reformieren: Ein Modellversuch soll zeigen, wie sich sogenannte Haftschäden bei Verhafteten verhindern lassen. Die restriktiven Bedingungen in der U-Haft seien für Betroffene oft schädlich gewesen, teilten Vertreter der beiden Kantone am Dienstag im Schulungsgefängnis Meilen ZH mit.

    Haftschäden könnten deren Wiedereingliederung erschweren. Im Modellversuch sollen nun insbesondere die Ressourcen der verhafteten Personen – etwa Arbeitsstelle, Wohnung oder Familienstrukturen – erhalten bleiben, wird die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr in einer Mitteilung zitiert.

    Neue Ansätze zur Stressbewältigung in Gefängnissen

    Es gehe darum, Haftschäden und entsprechende Kosten zu vermeiden, sagte demnach der Berner Sicherheitsdirektor Philippe Müller. «Auf die eigentliche Strafverfolgung darf der Modellversuch keinen Einfluss haben.» Erprobt wird unter anderem ein «Lebensbereichsgespräch» beim Hafteintritt und das Programm «Prison Stress Management».

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    Kommentare

    User #4399 (nicht angemeldet)

    Wie ist eigentlich die prozentuale zusammensetzung ch-bürger und ausländer in unseren gefängnissen? Die insassen waren wohl alle in ebendieser untersuchungshaft

    User #4399 (nicht angemeldet)

    Ja sicher, wenn man weiss, was es braucht, um überhaupt in untersuchungshaft zu müssen, will man jetzt auch diese gruppe verhätschelen.

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