Kanton Uri soll kontinuierliches Risikomanagement etablieren
Der Kanton Uri soll ein kontinuierliches Risikomanagement etablieren, um die Gefährdungslage regelmässig zu überprüfen. Das sieht die neue Gefährdungs- und Risikoanalyse vor, die der Regierungsrat am Dienstag verabschiedet hat.

Diese berücksichtigt Risiken aus den Bereichen Natur, Technik und Gesellschaft, wie die Standeskanzlei am Freitag mitteilte. Demnach gehören etwa Hochwasser, Stromausfälle oder Cyberangriffe zu den möglichen Gefahrenszenarien.
Besonders hohes Schadenspotenzial weisen Epidemien und Pandemien, Erdbeben sowie militärische Konflikte, hiess es weiter. Der Bevölkerungsschutz des Kantons Uri verfüge über eine «solide Grundlage», um solche Ereignisse zu bewältigen.
Auf Basis der neuen Gefährdungs- und Risikoanalyse soll der Kanton die bestehende Vorsorgeplanungen weiterentwickeln, die Zusammenarbeit zwischen den Partnerorganisationen stärken sowie die Führungs-, Kommunikations- und Versorgungsfähigkeit ausbauen. Das kontinuierliche Risikomanagement diene auch dazu, auf neue Entwicklungen reagieren zu können.
Das Grundlagenpapier wurde somit erstmals seit 2010 wieder aktualisiert. Erarbeiten haben es das zuständige Amt für Bevölkerungsschutz und Militär in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Führungsstab sowie weiteren Fachstellen.






