Kanton Basel-Stadt startet «Housing First Plus» im Herbst 2027
Der Kanton Basel-Stadt hat an der Sandgrubenstrasse 58 eine geeignete Liegenschaft für das Projekt «Housing First Plus» gefunden. Ab Herbst 2027 sollen dort Menschen in schwierigen Lebenslagen ein Zuhause mit Unterstützung finden.

Für den 24-Stunden-Betrieb der Einrichtung sucht der Kanton im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung einen erfahrenen privaten Betreiber, wie das Departement Wirtschaft, Soziales und Umwelt am Donnerstag mitteilte. Dieser soll die operative Führung des Angebots übernehmen und für einen professionellen Betrieb verantwortlich sein. Dazu gehören die Begleitung der Bewohnenden sowie die Gewährleistung eines geordneten Betriebs und die Zusammenarbeit mit Behörden und Nachbarschaft.
Die Liegenschaft gehört dem Kanton selber. Das Projekt «Housing First Plus» richtet sich gemäss Mitteilung an Personen in besonders prekären Lebenssituationen, für die bestehende Wohnangebote nicht ausreichen.
«Housing First Plus» soll weitgehend selbstständiges Wohnen in möblierten und abschliessbaren Wohnungen ermöglichen. Fachpersonen vor Ort beraten und begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner. Gemäss früheren Angaben der Regierung kostet das Projekt rund 3,1, Millionen Franken.
Infoanlass am 5. November
Die Sozialhilfe führt am 5. November 2026, eine Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft durch. Dort werden das Betriebskonzept und die vorgesehenen Abläufe vorgestellt sowie Fragen beantwortet. Anwohnerinnen und Anwohner werden per Schreiben eingeladen.
Mit der Realisierung von «Housing First Plus» setzt die Regierung gemäss eigenen Angaben ein wichtiges Vorhaben des im Juni 2023 vorgestellten Massnahmenpaket «Soziales Wohnen» um. Das Angebot soll Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ein stabiles Wohnumfeld bieten und ihre Lebenssituation verbessern.










