In Escholzmatt-Marbach wird zusätzliches Bauland rückgezont
In der Gemeinde Escholzmatt-Marbach LU werden 2300 Quadratmeter mehr Bauland rückgezont als von der Gemeindeversammlung beschlossen. Dies hat der Luzerner Regierungsrat nach einer Beschwerde entschieden.

Wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte, haben die Stimmberechtigten der Entlebucher Gemeinde am 20. September 2023 eine Revision der Ortsplanung beschlossen. Dabei ging es um den Abbau von zu grossen Reserven Bauland.
Gegen den Entscheid der Gemeindeversammlung ging beim Regierungsrat eine Verwaltungsbeschwerde ein. Der Beschwerdeführer verlangte weitere Rückzonungen von Bauland. Der Regierungsrat hiess die Beschwerde teilweise gut, wie die Staatskanzlei mitteilte. Er ordnete in der Folge weitere Rückzonungen an.
Wie das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte, ging es dabei um 0,23 Hektaren Land. Statt wie von der Gemeindeversammlung beschlossen 1,87 Hektaren, werden in Escholzmatt-Marbach damit 2,1 Hektaren Baulandreserven rückgezont.
Nach Angaben der Gemeinde Escholzmatt-Marbach wurde die Beschwerde von Umweltverbänden eingereicht. Er werde den Entscheid der Kantonsregierung detailliert prüfen, teilte der Gemeinderat mit. Er werde dabei auch das weitere Vorgehen festlegen, auch in Bezug auf die Ergreifung des Rechtsmittelwegs
Die Gemeinde Escholzmatt-Marbach gehört zu den 20 Rückzonungsgemeinden des Kantons Luzern. Sie ist aufgrund der nationalen Raumplanungsgesetzgebung dazu gezwungen, ihre Bauzonen zu verkleinern.






