Hauptgebäude der psychiatrischen Dienste Aargau wieder in Betrieb
Die psychiatrischen Dienste Aargau haben ihr historisches Hauptgebäude auf dem Areal Königsfelden in Windisch wieder in Betrieb genommen. In den vergangenen drei Jahren wurde es saniert. Dies kostete 36 Millionen Franken.

Das Wichtigste in Kürze
An der Finanzierung beteiligten sich die kantonale und nationale Denkmalpflege mit 2,5 Millionen Franken, wie die psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) am Mittwoch in einer Medienmitteilung schrieben.
Während der Sanierung seien 372 Türen und über 400 Fenster ausgetauscht worden. Unter anderem seien auch die IT erneuert sowie der Erdbebenschutz verbessert worden.
Das im Jahr 1872 eröffnete Hauptgebäude ist das älteste Bauwerk der PDAG auf dem Areal Königsfelden. Es gilt als Baudenkmal von kantonaler und nationaler Bedeutung. Daher war auch die Denkmalpflege in die Sanierung involviert. So kommen die marmorierten Säulen und Pilaster im grossen Festsaal laut Medienmitteilung nun wieder im Originalzustand daher.
Der Bezug des Hauptgebäudes bilde den Abschluss der 2012 begonnenen Gesamtsanierung des Klinikareals. So wurden 2016 ein Kinder- und Jugendpsychiatrie-Gebäude und 2020 ein Erwachsenen-Zentrum neu gebaut und 2022 die Klinik für Forensische Psychiatrie mit zusätzlichen Stationen erweitert.
Seit 2004 sind die PDAG eine Aktiengesellschaft im Eigentum des Kantons Aargau. Für die PDAG arbeiten rund 1900 Personen in über 50 Berufen.






