Gregor R. Bruhin (SVP Zug): Unnötige Bürokratie vermeiden

    Gregor Bruhin
    Gregor Bruhin

    Region Zug,

    Gregor R. Bruhin von der SVP Zug erklärt im Gastbeitrag, warum er die Transparenz-Initiative – aber auch den Gegenvorschlag – ablehnt.

    Gregor Bruhin
    Gregor Bruhin von der SVP Zug. - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 22. September 2024 stimmt die Schweiz über die Transparenz-Initiative ab.
    • Gregor R. Bruhin (SVP Zug) spricht sich im Gastbeitrag für ein Nein zur Initiative aus.
    • Die Transparenz-Initiative würde nur zusätzliche Kosten für Staat und Gemeinde verursachen

    Am 22. September 2024 wird im Kanton Zug über die Transparenz-Initiative abgestimmt. Ich appelliere an alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, ein klares Nein zu dieser Initiative und dem Gegenvorschlag auszusprechen.

    Warum? Weil beide Vorschläge nur zu zusätzlicher Bürokratie und unnötigen Kosten führen würden.

    Transparenz-Initiative
    Die Transparenz-Initiative würde nur zu unnötiger Bürokratie und zusätzlichen Kosten führen, sagt Kantonsrat Gregor R. Bruhin von der SVP Zug. - Keystone

    Die Initiative schafft keine echte Transparenz, sondern lediglich eine Schein-Transparenz, die die Wählerschaft nicht besser informiert. Stattdessen verursacht sie zusätzlichen administrativen Aufwand und Kosten für den Staat und die Gemeinden.

    Es ist wichtig, dass wir uns gegen solche unnötigen Gesetze wehren und uns für weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung einsetzen.

    Inhalte des Gegenvorschlags unklar

    Was will der Gegenvorschlag? Man weiss es nicht. Dort steht faktisch nur, dass wir ein Gesetz machen müssen.

    Sie würden also die Katze im Sack kaufen und keine Ahnung haben, wie der Kantonsrat diesen Auftrag interpretieren würde. Ein langes parlamentarisches Seilziehen wäre die Folge.

    Transparenz-Initiative
    Gregor R. Bruhin (SVP Zug) setzt bei der Parteienfinanzierung in puncto Transparenz auf mehr Selbstverantwortung der Parteien. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/ALESSANDRO CRINARI

    Unsere Demokratie basiert auf dem Prinzip der Freiwilligenarbeit und Selbstverantwortung. Parteien und politische Organisationen sollten sich freiwillig zu Transparenz verpflichten, ohne dass zusätzliche Gesetze dies erzwingen müssen.

    Ich bin überzeugt, dass der Schutz der Privatsphäre und die Vermeidung von Cancel Culture wichtiger sind als die vorgeschlagenen Regulierungen.

    Braucht es mehr Transparenz in der Parteienfinanzierung?

    Setzen Sie ein Zeichen gegen überflüssige Bürokratie und stimmen Sie am 22. September Nein zur Transparenz-Initiative und zum Gegenvorschlag! Da sie bei der Stichfrage wählen müssen, empfehle ich ihnen den Gegenvorschlag als kleineres Übel.

    Zum Autor: Gregor R. Bruhin (*1993) ist Hauptmann und Präsident der Offiziersgesellschaft des Kantons Zug. Er ist seit 2022 Kantonsrat des Kantons Zug.

    Kommentare

    User #2835 (nicht angemeldet)

    Oh diese blauen Augen, ich bin verliebt.

    User #3219 (nicht angemeldet)

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