Generationenprojekt: Der neue Bahnhofplatz Olten nimmt Fahrt auf

Keystone-SDA Regional
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Olten,

Die Stadt Olten SO hat gemeinsam mit dem Kanton Solothurn und SBB das 157 Millionen Franken teure Projekt «Neuer Bahnhofplatz Olten» aufgegleist. Das Projekt soll einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Schweiz fit für die Zukunft machen.

So soll er aussehen, der «Neue Bahnhofplatz Olten». Als erstes entscheidet das Parlament der Stadt über einen Bruttokredit von 46,2 Millionen Franken.
So soll er aussehen, der «Neue Bahnhofplatz Olten». Als erstes entscheidet das Parlament der Stadt über einen Bruttokredit von 46,2 Millionen Franken. - Handout Stadt Olten

Das Oltner Gemeindeparlament entscheidet im kommenden September über einen Brutto-Verpflichtungskredit von 46,2 Millionen Franken, wie die Stadtkanzlei am Freitag mitteilte. Der Kanton Solothurn und die SBB tragen das Vorhaben mit.

Nach Abzug von Bundesbeiträgen aus dem Agglomerationsprogramm zahlt die Stadt Olten netto rund 28,1 Millionen Franken. Dies entspricht knapp 18 Prozent der Gesamtkosten. Lehnen das Stadtparlament oder der Kantonsrat die Vorlage ab, scheitert das gesamte Vorhaben.

Das Projekt soll den stark ausgelasteten Bahnhofplatz modernisieren, um den erwarteten Zuwachs an Passagieren in den nächsten 15 Jahren zu bewältigen. Die Pläne umfassen unterirdische Parkhäuser für Autos, Motorräder und Velos, einen neuen Aaresteg sowie eine erweiterte Aareterrasse.

Die erste Bauphase soll im Jahr 2029 am Aareufer starten. Die Bauherren planen den Abschluss aller Arbeiten für das Jahr 2035. Bereits im dritten Quartal 2026 sollen vorbereitende Erschliessungsplanungen und Nutzungsplanungen starten.

Ursprünglich war geplant, dass das Solothurner Stimmvolk im vergangenen Juni über den Millionenkredit des Kantons für das Projekt abstimmen sollte. Eine Kommission das Kantonsparlaments verlangte weitere Abklärungen, wie die Kosten zwischen SBB, Bund, Kanton und Stadt aufgeteilt werden sollen.

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Kommentare

User #5134 (nicht angemeldet)

Ein SBB-Service-Mitarbeiter vor Ort wäre ebenfalls ein Glücksfall. Momentan steht man abends manchmal in der Halle, starrt hilflos auf die Anzeigetafel und wartet auf Informationen, die nach einer plötzlichen Zugausfallmeldung nie kommen. Ich habe schon ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen in Panik geraten sehen, weil man an diesem Bahnhof nach einem Zugausfall einfach völlig im Stich gelassen wird.

User #6429 (nicht angemeldet)

Ich sehe wieder nur Beton. Begrünung bitte!

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