Partners Group plant Verkauf von Parmaco
Partners Group prüft den Verkauf von Parmaco. Die Gespräche laufen noch früh, eine Transaktion könnte 2027 erfolgen.

Partners Group erwägt einen Verkauf des finnischen Modulbauers Parmaco Oy. Laut der «Yahoo Finance» arbeitet der Vermögensverwalter dabei mit der Bank of America zusammen.
Die Gespräche befinden sich dem Bericht zufolge noch in einem frühen Stadium. Eine mögliche Transaktion könnte Parmaco mit rund 1,5 Milliarden Euro bewerten.
Ob es tatsächlich zu einem Verkauf kommt, ist derzeit offen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Partners Group die Beteiligung behält.
Parmaco in vier europäischen Märkten aktiv
Partners Group hatte Parmaco 2021 von einem Konsortium unter Führung von Terra Firma Capital Partners übernommen. Seitdem weitete das Unternehmen seine Aktivitäten über die nordischen Kernmärkte hinaus aus.
Parmaco entwickelt, baut und vermietet modulare Gebäude für unterschiedliche Einsatzbereiche. Dazu zählen insbesondere Schulen, Kindertagesstätten, Wohneinheiten und Gesundheitseinrichtungen.
Nach Angaben der «Yahoo Finance» ist Parmaco in Dänemark, Finnland, Schweden und Deutschland aktiv. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von ungefähr 100 Millionen Euro.
Partners Group Aktie unter Druck
Die mögliche Veräusserung fällt in eine Phase rückläufiger Kurse bei der Partners Group Aktie. Die «Finanztrends» berichtet von einem Kursverlust von rund 40 Prozent seit Jahresbeginn.
Zudem senkte UBS-Analyst Mate Nemes laut der «Finanztrends» das Kursziel von 705 auf 670 Franken. Als Gründe werden verzögerte Portfolioverkäufe, vorsichtigere Renditeannahmen und höhere Absicherungskosten genannt.
Partners Group selbst verwies auf eine weiterhin umfangreiche Exit-Pipeline. Einige Verkaufsprozesse könnten sich demnach bis 2027 verschieben.
AVK-Übernahme erhält grünes Licht
Parallel zu den Überlegungen rund um Parmaco schreitet die Übernahme von AVK Power Solutions voran. Die Europäische Kommission genehmigte den Erwerb der Kontrolle über das britische Unternehmen.
Wie «finanzen.ch» schreibt, bestehen nach Einschätzung der Kommission keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. AVK ist auf Stromversorgungslösungen für Rechenzentren spezialisiert.

Partners Group hatte zunächst mehr als 1 Milliarde US-Dollar Eigenkapital für AVK in Aussicht gestellt. Ergänzend ist eine Fremdfinanzierung vorgesehen, während das Management von AVK beteiligt bleiben soll.











