Frutigen will lokales Gewerbe mit Bezahlkarte unterstützen
Die Gemeinde Frutigen will den lokalen Handel mit einem alternativen Zahlungssystem unterstützen. Durch die Nutzung einer speziellen Bezahlkarte sollen Transaktionsgebühren gespart und gemeinnützige Projekte vor Ort gefördert werden.

Der Gemeinderat hat den Beitritt zur Genossenschaft Verd Purpose in Bern erklärt, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte. Verd stellt eine aufladbare Bezahlkarte zur Verfügung, mit der Bürgerinnen und Bürger in teilnehmenden Geschäften einkaufen können. Die Hälfte der anfallenden Transaktionsgebühren fliesst in einen Fonds für Frutiger Projekte wie Spielplätze, Kultur oder Umweltinitiativen.
Das System bietet dem örtlichen Gewerbe tiefere Gebühren, während die Bevölkerung über die Verwendung der gesammelten Gelder mitentscheiden kann. Hierfür ist eine einmalige Mitgliedschaft bei der Genossenschaft für fünf Franken erforderlich. Umgesetzt wird das Projekt vom Handwerker- und Gewerbeverein Frutigen.
Schweizweit machen mittlerweile 46 Gemeinden mit, wie es auf der Website von Verd heisst. Darunter sind 26 Berner Orte: Riggisberg, Gerzensee, Jaberg, Kirchdorf, Thurnen, Kiesen, Uttigen, Reichenbach i.K., Belp, Beatenberg, Rüeggisberg, Rubigen, Biglen, Wald, Laupen, Wohlen, Stettlen, Kriechenwil, Wattenwil, Spiez, Lyss, Adelboden, Langnau im Emmental, Frutigen, Kandersteg und Krattigen.






