Steffisburg BE: Label «Energiestadt» für weitere vier Jahre
Steffisburg BE hat die Rezertifizierung bestanden und bleibt Energiestadt. Der Umsetzungsgrad stieg von 68.8 auf 70.2 Prozent – trotz höherer Anforderungen.

Das Label «Energiestadt» wird an Gemeinden, Städte und Regionen verliehen, die sich in besonderem Mass für eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik engagieren. Grundlage der Be-wertung ist ein umfassender Massnahmenkatalog, der Bereiche wie kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation umfasst.
Alle vier Jahre wird im Rahmen der Rezertifizierung überprüft, ob die Gemeinde die Anforderungen weiterhin erfüllt.
Die Rezertifizierung wurde erfolgreich bestanden, nachdem eine unabhängige Kommission die energiepolitischen Massnahmen der Gemeinde im Detail überprüft hat. Die Gemeinde Steffisburg darf sich für weitere vier Jahre mit dem Label «Energiestadt» auszeichnen.
Besonders erfreulich:
Der Umsetzungsgrad konnte im Vergleich zur letzten Rezertifizierung im Jahr 2022 von 68.8 % auf 70.2 % gesteigert werden und dies, obwohl die Anforderungen an den Erhalt des Labels seither erhöht wurden. Die Gemeinde Steffisburg hat damit unter Beweis gestellt, dass sie ihre Klima- und Energiepolitik nicht nur konsequent weiterverfolgt, sondern auch kontinuierlich umsetzt.
«Dieser Erfolg ist auch ein Verdienst unserer Bevölkerung und Mitarbeitenden, die viele Massnahmen aktiv mittragen. Das motiviert uns, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen», wie Alexandra Aebischer-Kauert, Departementsvorsteherin Tiefbau/Umwelt, unterstreicht.
Im Rahmen der Energiestadt-Rezertifizierung 2026 hat die Gemeinde Steffisburg zudem das Energiepolitische Programm 2026–2030 verabschiedet. Dieses Planungsinstrument bündelt die Massnahmen, welche die Gemeinde in den kommenden vier Jahren bis zur nächsten Rezertifizierung umsetzen will. Die Massnahmen orientieren sich am Kriterienkatalog von Energiestadt und sollen die Gemeinde Steffisburg auf ihrem Weg zum Netto-Null-Ziel weiter voranbringen.






