FH Graubünden verzeichnet Rekordzahl an Studierenden
Die Fachhochschule Graubünden hat im Jahr 2025 erstmals mehr als 2000 Studierende verzeichnet und schloss das Geschäftsjahr mit einer schwarzen Null ab. Künftige Sparmassnahmen des Bundes könnten die weitere Entwicklung jedoch erschweren.

Die Zahl der Studierenden in Bachelor- und Masterstudiengängen stieg im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 2003 Personen. Dies sei ein historischer Höchstwert, teilte die Fachhochschule Graubünden (FHGR) am Donnerstag mit. Das Finanzergebnis für das Jahr 2025 belief sich auf einen kleinen Gewinn von 0,6 Millionen Franken.
Zum positiven Ergebnis trugen auch gefragte Weiterbildungsprogramme sowie Erfolge in der Forschung bei. Der Forschungsbereich habe substanzielle Fördermittel akquirieren können, was zur Stabilisierung beigetragen habe. Ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Hochschule sei der aktuell laufende Bau des Fachhochschulzentrums Graubünden.
Als Herausforderung für die Zukunft nannte die Hochschule die angekündigten Sparmassnahmen des Bundes im Rahmen des «Entlastungspakets 27». Insbesondere höhere Studiengebühren und reduzierte Beiträge in Forschung und Innovation könnten zu einer deutlichen Reduktion der Bundesmittel führen. Dies erschwere den Zugang zur Hochschulbildung.
Um sich für die Zukunft zu positionieren, definierte der Hochschulrat Entwicklungsschwerpunkte. Die Hochschule setze auf ihre Kernkompetenz in der Hochschulbildung und richte die Forschung konsequent an gesellschaftlichen Bedürfnissen aus. Zu den Schwerpunkten gehörten die Bereiche Technik und IT, wirtschaftliche Entwicklung sowie die integrierte Versorgung alpiner Räume.






