Der Kanton Thurgau schwimmt im Geld

    Luxusproblem im Thurgau: Seit dem Börsengang der Thurgauer Kantonalbank verfügt der Kanton über ein Millionenvermögen. Nun hat der Grosse Rat ein Gesamtkonzept in Auftrag gegeben, was mit den 127,2 Millionen Franken geschehen soll.

    Grosser Rat Thurgau
    Aussenansicht des Grossrat-Gebäudes des Kantons Thurgau. (Symbolbild) - keystone

    Seit der Herausgabe einer ersten Tranche von Partizipationsscheinen der Thurgauer Kantonalbank im Jahr 2014 liegt das Geld in einem «Sonderkässeli», welches bis Ende 2021 mit einem Ausgabenmoratorium belegt ist.

    Für die Verwendung des Geldes gibt es viele Ideen in verschiedenen Bereichen wie Ausbildung, Digitalisierung oder Kultur. Das am Mittwoch einstimmig beschlossene Gesamtkonzept soll die Ideen zusammenführen und ein koordiniertes Vorgehen ermöglichen.

    Ein breiter Konsens besteht darüber, dass die 127,2 Millionen Franken für ausserordentliche Investitionen zugunsten der Allgemeinheit und der kommenden Generationen eingesetzt werden sollen.

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