Der Kanton St. Gallen verzeichnet leicht mehr Kesb-Fälle

Die Zahl der Massnahmen im Kindes- und Erwachsenenschutz (Kesb) ist im Kanton St. Gallen im Jahr 2024 um ein Prozent gestiegen. Im Verhältnis zur Bevölkerungsentwicklung ist sie seit 2013 praktisch stabil, schrieb der Kanton am Mittwoch in einer Mitteilung.

Die Zahl der Kesb-Fälle stieg im Kanton St. Gallen um ein Prozent. (Symbolbild)
Die Zahl der Kesb-Fälle stieg im Kanton St. Gallen um ein Prozent. (Symbolbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Für 5326 erwachsene Personen bestanden 5350 Erwachsenenschutzmassnahmen. Laut Kennzahlenbericht 2024 sank die Zahl umfassender Beistandschaften, während gezielt ausgestaltete Beistandschaften zunahmen. Auch bei den Kindesschutzmassnahmen zeigte sich mit 3960 Massnahmen für 3003 Minderjährige eine leichte Zunahme.

Die Zahl der Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien ging leicht zurück. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Tageskosten. Dies begründete der Kanton unter anderem mit der zunehmenden Komplexität einzelner Fälle.

Im interkantonalen Vergleich liegt der Kanton St. Gallen laut Mitteilung sowohl bei den Kindesschutzmassnahmen als auch bei den Erwachsenenschutzmassnahmen leicht unter dem Durchschnitt.

Kommentare

User #9624 (nicht angemeldet)

Das erstaunt mich jetzt nicht wirklich!

User #1475 (nicht angemeldet)

An waa das wohl liegt?

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