Das Opernhaus Zürich startet den Projektwettbewerb für den Neubau
Das Zürcher Opernhaus soll erneuert werden. Kanton und Opernhaus haben am Freitag den internationalen Projektwettbewerb für einen Neubau gestartet. Teams aus aller Welt können ab sofort Vorschläge für den Ersatz des bisherigen Erweiterungsbaus einreichen.

Der «Fleischkäse», wie der Erweiterungsbau im Volksmund genannt wird, soll abgerissen werden. Er genüge den betrieblichen Anforderungen längst nicht mehr, teilte das Opernhaus am Freitag mit. Daher starten der Kanton Zürich und das Opernhaus nun einen selektiven Projektwettbewerb.
Eine Fachjury wählt aus den weltweiten Bewerbungen zunächst 25 Teams aus. Das Siegerprojekt soll Ende 2027 feststehen. Gemäss aktuellen Schätzungen belaufen sich die Baukosten auf rund 500 Millionen Franken, wovon knapp die Hälfte in den Altbau fliesst. Weitere 100 Millionen Franken sind für Interimsspielstätten vorgesehen, da der Betrieb während der vier bis sechsjährigen Bauzeit weichen muss. Der Baubeginn ist für 2024 geplant. Die Finanzierung erfolgt über die öffentliche Hand sowie private Spenden.






