Bürglen stimmt über neues Gemeindehaus und Tiefgarage im Zentrum ab
Die Stimmberechtigten von Bürglen UR entscheiden am 27. September über den Bau eines neuen Gemeindehauses im Dorfkern. Das rund sechs Millionen Franken teure Begehren umfasst auch zwölf öffentliche Parkplätze, wie die Gemeinde am Donnerstag mitteilte.

Der Gemeinderat will die Gemeindeverwaltung und die Postfiliale künftig im Dorfkern «Pfarrmätteli» unterbringen, wie es in der Mitteilung hiess. Dafür soll sie Stockwerkeigentum in einer geplanten Wohnüberbauung erwerben.
Die Überbauung umfasst insgesamt fünf Gebäude mit einer Tiefgarage. Geplant ist, dass die Verwaltung in zwei der Häuser einzieht und dort bis zu 21 Arbeitsplätze sowie Büro-, Schalter- und Sitzungsräume erhält. Auch ein Gemeindearchiv und ein Keller im Untergeschoss sind vorgesehen.
Parallel dazu plant die Gemeinde den Kauf von zwölf öffentlichen Tiefgaragenplätzen, die bewirtschaftet und rund um die Uhr zugänglich sein sollen.
Mit dem Umzug ins «Pfarrmätteli» würden die heutigen Verwaltungsräume frei, so der Gemeinderat in der Medienmitteilung. Diese sollen künftig von der Schule genutzt werden. Schulleitung, Schulsozialarbeit, Heilpädagogik und der Hauswartsdienst sollen dort zusammengeführt werden. Im Schulhaus Spielmatt 1 würde zusätzlich ein Klassenzimmer frei.
Der Gemeinderat sieht in der Lösung eine «Entflechtung von Schule und Verwaltung» sowie eine Stärkung des Dorfkerns. Eine Verwaltung mit einer Postfiliale im Dorfzentrum wäre gut zugänglich und gut erreichbar. Der Kauf sei ohne Steuererhöhung «finanziell tragbar», so die Behörde.
Das Projekt wird der Bevölkerung nach den Sommerferien am 19. August vorgestellt.






