Biel will Fabrikgebäude für Schule, Kultur und Verwaltung kaufen
Die Bieler Stadtregierung will die Industrieliegenschaft an der Mattenstrasse 133 kaufen. Das ehemalige Fabrikgebäude soll zunächst als provisorische Turnhalle, später als Provisorium während der Sanierung der Stadtbibliothek und schliesslich als zentrales Stadtarchiv genutzt werden.

Das teilte der Gemeinderat am Dienstag mit. Nun ist der Stadtrat am Zug. Er soll zwei Kredite von insgesamt 3,89 Millionen Franken für den Kauf der Liegenschaft und die vorläufige Bereitstellung der Turnhalle sprechen.
Das Fabrikgebäude im Madretsch-Quartier wurde 1959 für die Maveg AG erbaut. Diese handelte mit Baumaschinen wie Bulldozer und Radlader. Das im Bauinventar als erhaltenswert eingestufte Gebäude steht derzeit zum Verkauf.
Mit dem Erwerb könne die Stadt gleich mehrere Herausforderungen lösen, hiess es in der Mitteilung. Ab dem kommendem Winter soll die grosse Halle als Ersatz für die Turnhallen des Collège des Platanes dienen. Diese mussten im Sommer 2024 mit Notstützen gesichert werden und sind seither nur eingeschränkt nutzbar.
Später ist das Gebäude als Provisorium für die Stadtbibliothek während deren Gesamtsanierung ab 2031 vorgesehen. Ab 2033 soll die Liegenschaft definitiv als zentrales Stadtarchiv genutzt werden. Die heutigen räumlichen Verhältnisse genügten den gesetzlichen Anforderungen nicht, schrieb die Stadt. Der Kanton habe verlangt, «einen rechtmässigen Zustand herzustellen».






