Fribourg

    Bezahlter Menstruationsurlaub im Freiburger Stadtparlament gefordert

    Keystone-SDA Regional
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    Fribourg,

    Der Freiburger Gemeinderat will bis zu drei Tage bezahlten Urlaub für Mitarbeiterinnen mit wiederkehrenden Menstruationsbeschwerden unterstützen.

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    Der Freiburger Gemeinderat will Mitarbeiterinnen, die unter wiederkehrenden Menstruationsbeschwerden leiden, bis zu drei Tage bezahlten Urlaub gewähren. - sda - KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

    Mitarbeiterinnen der Stadt Freiburg, die unter starken wiederkehrenden Menstruationsbeschwerden leiden, sollen bis zu drei Tage bezahlten Urlaub beziehen können. Das fordert das Stadtparlament.

    Mit 49 zu 13 Stimmen bei 13 Enthaltungen stimmte der Generalrat am Montagabend einem entsprechenden Vorschlag aus den Reihen von Grünen, SP und Grünliberalen zu. Der Menstruationsurlaub soll ohne Arztzeugnis bezogen werden können.

    Gleichstellung in der Arbeitswelt

    Menstruationsschmerzen stellen ein noch immer unterschätztes Phänomen in der Berufstätigkeit von Frauen dar, hiess es in der Debatte. Es sollten dieselben Regeln wie bei Krankheitsausfällen gelten – wobei es beim Menstruationsurlaub eben um regelmässige Absenzen gehe.

    Die Stadtregierung steht hinter dem Vorhaben und wird nun eine Änderung des Personalreglements ausarbeiten.

    Der Menstruationsurlaub ist auch anderswo ein Thema. Bereits Pilotprojekte beschlossen haben die Städte Zürich und Lausanne.

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