Berner Regierungsrat will Hundebiss-Statistik nicht ausbauen

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Bern,

Die Berner Regierung sieht keinen Anlass, die Praxis zur Erfassung und Veröffentlichung von Hundebissen zu ändern.

Hundebiss in Wilen
Ein Hund beisst zu. (Symbolbild) - Keystone

Der Regierungsrat des Kantons Bern will an seiner Praxis zur Erfassung und Veröffentlichung von Hundebissen festhalten.

Er sieht keinen Anlass, zusätzliche Angaben systematisch zu erfassen, wie aus seiner Antwort auf einen Vorstoss hervorgeht.

Das Amt für Veterinärwesen (Avet) erhebt bereits systematisch und automatisiert zahlreiche Daten, wie der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Interpellation aus den Reihen der Grünen und der SP schreibt.

Zu den erfassten Daten gehören die Anzahl gemeldeter Hundebisse bei Menschen und Tieren, die Anzahl Meldungen bei übermässigem Aggressionsverhalten, die durchgeführten physischen Kontrollen und die angeordneten Massnahmen.

Weitere Informationen würden zwar erhoben, aber nicht in «automatisiert auswertbarer Form» erfasst. Insbesondere die Angaben zu den Rassen beziehungsweise den Mischlingshunden seien teilweise sehr unpräzise.

Datenlage zum Thema Hundeaggression

So schreibt der Regierungsrat weiter: Die für die Beurteilung der Fälle und den Erlass von Massnahmen notwendigen Daten seien beim Avet vorhanden und würden genutzt.

Eine systematischere Auswertung der Daten wäre nur mit erheblichem Aufwand möglich; trotzdem werde die Hundegesetzgebung «mit minimalem Personalaufwand vollzogen».

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Kommentare

User #5977 (nicht angemeldet)

Jeder Hund der zubeisst ist verhaltensgestört, muss erlegt werden.

User #4643 (nicht angemeldet)

Eine Katzen-Kratz - Statistikfehlt noch.

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