Berner Kantonsparlament genehmigt Kredit für Radweg Oberburg-Hasle
Der bernische Grosse Rat hat am Montag einen Kredit von rund 10,5 Millionen Franken für den neuen Radweg zwischen Oberburg und Hasle genehmigt. Er soll 2029 in Betrieb gehen.

Das Kantonsparlament stimmte dem Kredit mit 133 zu 21 Stimmen zu. Es folgte damit dem Antrag der Regierung. «Die Route ist ein Leuchtturmprojekt fürs Emmental», sagte die zuständige Regierungsrätin Evi Allemann (SP). Es schliesse eine wichtige Lücke im regionalen Velonetz.
Die heutige Route sei weder sicher noch alltagstauglich, sagte Tabea Bossard-Jenni (EVP) namens der Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission. «Die aktuelle Situation ist unattraktiv und gefährlich.» Es sei Aufgabe des Kantons, sie zu ändern. Eine separate Veloroute habe Vorteile für alle Verkehrsträger, da sie sich die Fläche dann nicht mehr teilen müssten.
Wegen des Baus einer Werkhalle der BLS wurde das Projekt zuletzt überarbeitet. Projektanpassungen und die ursprünglich zu tief veranschlagten Baukosten führten zu Mehrkosten von 6,6 Millionen Franken. Die BLS beteiligt sich mit einer Million Franken.
Der separate Radweg entlang der BLS-Linie trennt den Veloverkehr von der dicht befahrenen Kantonsstrasse. Auf dieser verkehren täglich 18'200 Fahrzeuge. Der Baustart soll im Herbst 2027 erfolgen.






