Israel stoppt Angriffe im Iran nach US-Wunsch

    Nach einer neuerlichen Eskalation in Nahost mit Angriffen zwischen Iran und Israel hat Iran die Angriffe für beendet erklärt. Infos liest du im Nau.ch-Ticker.

    Iran Krieg USA
    Das israelische Luftabwehrsystem Iron Dome musste am Montag Raketen aus dem Iran abwehren (Archiv). - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Iran feuerte am Sonntagabend mehrere Raketensalven auf Israel ab.
    • Daraufhin kam es zu gegenseitigen Angriffen der Kriegsparteien.
    • Nach einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump hat der Iran die Angriffe eingestellt.
    • Die aktuellen Entwicklungen liest du im Nau.ch-Ticker.

    Der Iran hat die Waffenruhe gebrochen und erneut Raketen auf Israel abgefeuert – als Reaktion auf israelische Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Beiruter Vororten.

    Irans Revolutionsgarden bezeichneten die Angriffe als «Warnung» und zielten dabei eigenen Angaben zufolge unter anderem auf den Luftwaffenstützpunkt Ramat David.

    Alle Raketen der ersten Wellen wurden laut israelischem Militär abgefangen; Raketentrümmer schlugen jedoch im Norden Israels ein, eine 79-Jährige wurde verletzt.

    Israels Militärsprecher Effie Defrin sagte, der Iran habe einen «schweren Fehler begangen» – das Militär sei auf alle Szenarien vorbereitet.

    Droht die Situation im Nahen Osten wieder zu eskalieren?

    US-Präsident Donald Trump versuchte in der Folge Premierminister Benjamin Netanjahu jedoch zum Verzicht auf Gegenschläge zu drängen und zeigte sich zuversichtlich, dass ein Rahmenabkommen mit Teheran noch diese Woche erzielt werden könnte.

    Offenbar blieben seine Forderungen jedoch ohne Erfolg: Noch in der Nacht meldete Israel einen Angriff auf «militärische Ziele» im Iran. Die neuesten Informationen zur möglichen Eskalation im Nahen Osten gibt es hier im Nau.ch-Ticker:

    Iranische Behörde hebt Flugverbot wieder auf

    18.43: Der Iran hat nach der jüngsten militärischen Eskalation mit Israel Beschränkungen im Flugverkehr wieder aufgehoben.

    Luftraum Iran
    Der Iran hat seinen Luftraum nach den jüngsten Angriffen wieder geöffnet. - keystone

    «Da die notwendigen Sicherheitsvoraussetzungen geschaffen und die erforderlichen Abstimmungen mit den zuständigen Behörden getroffen wurden, sind die Flugbeschränkungen aufgehoben worden», sagte der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde, Abusar Schirudi, der Nachrichtenagentur Tasnim. «Die Luftfahrtaktivitäten des Landes kehren schrittweise zum regulären Betrieb zurück.»

    Netanjahu bestätigt Feuerpause nach Angriffen auf Iran

    17.42: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Feuerpause nach der jüngsten Konfrontation mit dem Iran bestätigt. Nach israelischen Angriffen im Iran habe Teheran das Feuer eingestellt, sagte Netanjahu in einer Video-Botschaft.

    Sollte der Iran einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man in aller Härte reagieren, kündigte Netanjahu an. «Israel hat das volle Recht zur Selbstverteidigung und wir setzen es, wenn nötig, um.»

    Öltanker im Persischen Golf in Brand

    17.38: Ein Öltanker mit 24 indischen Seeleuten an Bord ist im Persischen Golf in Brand geraten. Es gebe Berichte über ein Feuer auf der «MT Marivex», teilte das Ministerium für Schifffahrt in Neu-Delhi mit.

    Nach vorliegenden Informationen seien jedoch alle indischen Besatzungsmitglieder in Sicherheit. Angaben zur Ursache des Brands, möglichen Schäden und ob das Schiff Ziel eines Angriffs gewesen sein könnte, wurden zunächst nicht gemacht.

    Israel droht Hisbollah mit Angriffen auf Beirut-Vororte

    17.15: Israel will nach den Worten seines Verteidigungsministers auf jeden Hisbollah-Angriff im Norden des Landes mit einem Gegenangriff auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut reagieren.

    Diese gelten als Hochburg der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. «Für die Dahija (die südlichen Vororte von Beirut) gilt dasselbe wie für die Ortschaften im Norden Israels», sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros.

    Iran-Krieg treibt Energiekosten: EU zahlt Milliarden für Importe

    15.40: Aufgrund der steigenden Preise für fossile Brennstoffe wegen des Kriegs zwischen Israel und dem Iran sind die Ausgaben der EU für Importe innerhalb der vergangenen 100 Tage um 47 Milliarden Euro gestiegen.

    Die Auswirkungen auf die zu bezahlende Rechnung seien enorm, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission.

    Tanker Iran
    Der Iran-Krieg und die Sperrung der Strasse von Hormus treiben die Energiekosten für die EU weiter in die Höhe. - keystone

    «Das ist der Preis, den wir zahlen, ohne einen einzigen zusätzlichen Tropfen Energie zu erzeugen», betonte eine weitere Sprecherin. Am wichtigsten sei aber, dass es bisher zu keinen Versorgungsengpässen gekommen sei.

    Die Versorgungssicherheit sei gewährleistet. Das liege auch daran, dass die EU ihre Energiequellen diversifiziere, den Anteil an heimischer Energie erhöht sowie die Energieeffizienz gesteigert habe.

    Iran meldet 15 Verletzte nach Angriffen

    15.39: Bei den jüngsten Angriffen auf den Iran sind nach iranischen Angaben bislang 15 Menschen verletzt worden. Eine der verletzten Personen sei derzeit noch im Krankenhaus, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Rettungsdienste des Landes.

    Es gebe bislang keine Toten infolge der Angriffe.

    Israel stoppt Angriffe im Iran nach US-Wunsch

    15.21: Auch Israel will nach Medienberichten die Angriffe im Konflikt mit dem Iran einstellen.

    Nach Ende einer Sitzung des engeren Ministerkreises um Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte demnach ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter: «Auf Wunsch von (US-Präsident Donald) Trump stellen wir die Angriffe auf den Iran ein.»

    Angriffe
    Israel hat die Angriffe gegen den Iran auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump eingestellt. - keystone

    Er habe den Eindruck, «dass die derzeitige Eskalation hinter uns liegt». Für die Berichte gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

    Der namentlich nicht genannte Repräsentant sagte laut einem Bericht des Nachrichtenportals «ynet», man werde die Angriffe im Libanon jedoch «mit voller Intensität fortsetzen».

    Iran sperrt gesamten Luftraum bis auf weiteres

    15.12: Der Iran hat nach der jüngsten militärischen Eskalation mit Israel seinen gesamten Luftraum gesperrt. Das Flugverbot gelte bis auf weiteres, hiess es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Sämtliche Verbindungen an allen iranischen Flughäfen seien gestrichen.

    Hisbollah feuert Raketen auf israelische Soldaten im Libanon

    14.54: Die libanesische Hisbollah-Miliz hat mehrere Raketen auf israelische Soldaten im Süden des Libanon gefeuert.

    Die israelische Armee teilte mit, es seien drei Geschosse identifiziert worden. Ein Teil davon sei abgefangen worden, bevor sie auf israelisches Gebiet fliegen konnten.

    Hisbollah
    Die Hisbollah hat israelische Soldaten angegriffen. - keystone

    In mehreren Ortschaften im Norden Israels gab es nach Militärangaben Raketenalarm. Den Angaben zufolge wurde niemand verletzt. Vor den neuen Hisbollah-Angriffen hatten libanesische Medien über israelische Angriffe im Süden des Libanons berichtet.

    Libanon: Fast 3500 Angriffe Israels während Waffenruhe

    14.25: Israel hat den Libanon nach offiziellen libanesischen Angaben seit Verkündung der Waffenruhe im April fast 3500 Mal angegriffen. Das teilte der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam nach einer Kabinettssitzung in Beirut mit.

    Das sei die Zahl der israelischen Verstösse gegen die faktisch kaum wirksame Waffenruhe, die am 17. April in Kraft trat, bis zum vergangenen Sonntag.

    Nawaf Salam
    Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam. - keystone

    Rund 30 Soldaten der staatlichen Armee und fast 20 weitere Sicherheitskräfte seien seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar und der erneuten Eskalation im Libanon getötet worden, teilte Salams Büro mit. Insgesamt wurden im Libanon nach offiziellen Angaben seitdem mehr als 3500 Menschen getötet und mehr als 10'000 weitere verletzt.

    Nach Zählung des israelischen Forschungszentrums Alma griff die Hisbollah seit Beginn der Waffenruhe ihrerseits nahezu 1000 Mal israelische Ziele an. Die meisten dieser Angriffe zielten auf israelische Truppen im Libanon und etwa ein Viertel auf israelisches Gebiet.

    Irak öffnet Luftraum wieder – Syrien verlängert Sperrung

    14.14: Der Irak hat seinen vorübergehend geschlossenen Luftraum nach den jüngsten Angriffen im Iran-Krieg früher als erwartet wieder geöffnet. Die aktuelle Lage werde genau beobachtet, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt der Staatsagentur INA zufolge mit.

    Im irakischen Luftraum würde das «höchste Mass an Sicherheit» gelten. Eigentlich wurde im Irak wegen der jüngsten Angriffe eine Sperrung für 72 Stunden verkündet, die bis Mittwochabend gedauert hätte.

    Irak Luftraum
    Irak öffnet seinen Luftraum früher als erwartet wieder, während Syrien die Luftraumsperrung verlängert. - keystone

    Die Schliessung von Syriens Luftraum wurde dagegen um weitere 12 Stunden verlängert bis 23 Uhr am heutigen Abend (22 MESZ). Eigentlich sollte der Flugverkehr in dem arabischen Land schon heute Vormittag wieder anlaufen.

    Beide Länder liegen geografisch zwischen dem Iran und Israel und damit auch in der Schusslinie im Fall gegenseitiger Angriffe der beiden Erzfeinde.

    Iran erklärt Angriffe auf Israel für beendet

    13.28: Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt.

    Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine «schmerzhafte Antwort» erteilt, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung.

    Iran
    Der Iran hat die Angriffe auf Israel am Montagnachmittag für beendet erklärt. - keystone

    «Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben.»

    Bericht: Flugabwehr im Zentraliran aktiv

    12.59: Im Zuge der jüngsten Eskalation mit Israel ist im Zentraliran einem Bericht zufolge die Flugabwehr im Einsatz.

    Feindliche Ziele würden in der Provinz Jasd abgewehrt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. In den Bergen der Wüstenregion befinden sich mehrere Raketenstützpunkte. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt.

    US-Botschafter im Libanon: Angriff Israels «politische Botschaft»

    12.58: Der US-Botschafter im Libanon, Michael Issa, hat den jüngsten israelischen Angriff im Raum von Beirut als eine «politische Botschaft» bezeichnet. Diese dürfe aber zu keiner noch schwereren Reaktion aus dem Libanon führen.

    Michael Issa
    Michael Issa (rechts), US-Botschafter im Libanon, mit US-Aussenminister Marco Rubio. - keystone

    «Wir in den Vereinigten Staaten haben beschlossen, die Konfrontation nicht noch weiter zu eskalieren», sagte Issa laut einer Mitteilung von Libanons Präsident Joseph Aoun bei einem gemeinsamen Treffen heute.

    Israels Armee hatte die als Dahija bekannten Vororte der libanesischen Hauptstadt am Sonntag erneut angegriffen – trotz einer Warnung des Irans, dass solch ein Angriff eine erneute Eskalation nach sich ziehen würde. Am selben Abend griff der Iran dann Israel erneut mit Raketen direkt an.

    Iran: Angriffe schüren Misstrauen in Verhandlungen mit USA

    12.36: Die iranische Führung bezweifelt, dass Israel seine Gegenangriffe nicht mit den USA abstimmt.

    Ismail Baghai
    Irans Aussenamtssprecher Ismail Baghai. - wikipedia

    Niemand glaube, dass Israel solche Angriffe ohne Koordination mit den Vereinigten Staaten durchführen könne, sagte Aussenamtssprecher Ismail Baghai zu Reportern. Das schüre das Misstrauen in den Verhandlungen mit den USA.

    Libanon meldet israelische Angriffe im Süden des Landes

    12.24: Parallel zur jüngsten Eskalation mit dem Iran hat Israel seine Angriffe im Libanon nach dortigen Angaben fortgesetzt. Die israelische Luftwaffe habe mehrere Orte im Süden bombardiert, berichtete die Staatsagentur NNA.

    Libanon
    Zerstörte Häuser im Libanon. - keystone

    Im Umfeld der Stadt Nabatija seien dabei mindestens vier Menschen getötet worden. Israel greife die Stadt auch mit Artillerie an. Zudem rückten israelische Bodentruppen mit Maschinengewehren im Süden vor.

    Auch der Hisbollah-Sender Al-Manar berichtete von neuen israelischen Angriffen auf etwa ein Dutzend Orte im Südlibanon. Die israelische Armee äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht.

    Trump fordert Feuerpause

    11.54: Auf seinem Online-Sprachrohr «Truth Social» hat US-Präsident Donald Trump sich an Israel und den Iran gewandt.

    Trump Truth Social
    Forderte auf «Truth Social» eine Feuerpause: US-Präsident Donald Trump. - Truth Social / @realDonaldTrump

    «Israel und Iran müssen das Feuer einstellen» schrieb er. Damit reagiert er auf die neuerliche Eskalation in Nahost.

    Iran meldet Angriffe in mehreren Landesteilen

    11.39: Der Iran meldet weitere Angriffe in verschiedenen Landesteilen. In der Provinz Hamdan im Nordwesten habe es am Vormittag einen Angriff gegeben, berichtete die Agentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht.

    Iran
    Der Iran vermeldet israelische Angriffe in mehreren Landesteilen. - keystone

    Im Süden Teherans seien Explosionen zu hören gewesen, meldete die Nachrichtenagentur Nour-News. Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, unterirdische Parkhäuser würden als Schutzräume vorbereitet.

    Bereits zuvor hatten iranische Medien von Explosionsgeräuschen und aktivierter Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran berichtet.

    Nahost-Eskalation sorgt für Verluste an Schweizer Börse

    11.35: Die Lage im Nahen Osten ist über das Wochenende wieder eskaliert und schickt die Aktienmärkte weltweit auf Tauchgang. Dem kann sich auch der Schweizer Swiss Market Index (SMI) nicht entziehen.

    Schweizer Börse
    Die Schweizer Börse leidet unter den neuerlichen Angriffen zwischen Iran und Israel. - keystone

    Er verliert gegen 10.55 Uhr 0,69 Prozent auf 13'295,84 Punkte. Auch der deutsche Dax und der französische Cac-40 geben in ähnlichem Umfang nach.

    Ein Händler erklärt: «Damit sind alle Befürchtungen hinsichtlich einer hartnäckigen Inflation zurück im Markt und treffen auf Anleger, die sich jetzt entscheiden müssen, ob sie vor der Sommerpause lieber noch etwas Risiko aus ihren Depots nehmen.»

    Iran: Haifa war Ziel bei Angriffen

    10.59: Der Iran hat bei neuen Angriffen auf Israel nach eigenen Angaben Ziele in Haifa ins Visier genommen.

    Nach Angriffen auf petrochemische Anlagen im eigenen Land hätten die Revolutionsgarden «ähnliche Anlagen» in der israelischen Küstenstadt angegriffen, teilten die Streitkräfte mit.

    Israel: Verteidigungssysteme im Iran ins Visier genommen

    10.57: Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge einen grossangelegten Angriff auf Verteidigungssysteme des Irans beendet. Dutzende Kampfflugzeuge seien dabei im Einsatz gewesen, teilte das israelische Militär am Vormittag mit.

    Israel Jet
    Israel hat Irans Verteidigungsanlagen angegriffen. - keystone

    Israels Armee habe dabei erst seit kurzem von Teheran eingesetzte Verteidigungssysteme in zahlreichen Gegenden des Landes zerstört. Im Krieg vor einigen Monaten hatte Israel Militärangaben zufolge die Verteidigungsfähigkeiten des Landes geschwächt.

    Der Iran habe mit dem Einsatz der neuen Systeme versucht, diese Fähigkeiten wiederherzustellen, hiess es in einer Mitteilung der Armee weiter. «Diese Angriffe erweitern die Handlungsfreiheit der israelischen Luftwaffe im iranischen Luftraum noch weiter.»

    Explosionsgeräusche in Teheran – Flugabwehr aktiv

    10.50: Inmitten der militärischen Eskalation zwischen dem Iran und Israel sind in Teheran Explosionsgeräusche zu hören gewesen.

    Teheran
    In Irans Hauptstadt Teheran sollen immer wieder Explosionsgeräusche zu hören sein. - keystone

    Zudem sei die Flugabwehr der iranischen Hauptstadt sei aktiviert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Lokale Quellen bestätigten der Nachrichtenagentur DPA die Geräusche der Luftverteidigung.

    Iran feuert erneut Raketen auf Israel

    09.41: In Israel gab es nach erneutem Raketenbeschuss aus dem Iran am Vormittag wieder Alarm. In vielen Orten im Zentrum und im Norden des Landes waren die Einwohner aufgerufen, sich in Schutzräume zu begeben.

    Inzwischen durften die Menschen diese wieder verlassen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.

    Iran: Flughäfen stellen Betrieb ein – Flugabwehr aktiv

    09.09: Nach israelischen Angriffen in der Nacht stellt der Flughafen in Teheran bis auf weiteres den Betrieb ein.

    Flüge vom Flughafen Mehrabad seien derzeit eingestellt, berichtete die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf eine offizielle Stellungnahme.

    Iran Flughafen
    Die iranischen Flughäfen mussten wegen israelischen Angriffen geschlossen werden. - keystone

    Zudem sei in der westiranischen Stadt Kermanschah die Flugabwehr aktiv, um feindliche Geschosse abzufangen, hiess es weiter.

    Der Flughafen der Stadt stelle ebenfalls seinen Betrieb bis auf weiteres ein, hiess es in einem zusätzlichen Bericht der Agentur.

    Huthi-Miliz beansprucht Angriff auf Israel für sich

    09.00: Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat erstmals seit Wochen wieder einen Angriff auf Israel für sich beansprucht. Sie habe mehrere Raketen auf Israel gefeuert, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit.

    Zugleich verkündete er eine «komplette Blockade» der Seefahrt für Israel im Roten Meer. Jegliche israelische Bewegungen dort würden als «militärische Ziele» betrachtet.

    Huthi
    Die Huthi-Rebellen haben Israel erstmals seit April wieder angegriffen. - keystone

    Damit könnten im Roten Meer erneut auch Handelsschiffe in Gefahr geraten, die nach Einschätzung der Huthi einen Bezug zu Israel haben und etwa israelische Häfen ansteuern.

    Es ist der erste direkte Angriff der Huthi auf Israel seit Anfang April.

    Grossbritannien ruft Iran und Israel zur Deeskalation auf

    07.57: Die britische Regierung hat den Iran und Israel zur Deeskalation aufgerufen.

    «Niemand hat ein Interesse an der Wiederaufnahme des Konflikts zwischen dem Iran und Israel», schrieb Aussenministerin Yvette Cooper auf der Plattform X.

    cooper
    Die britische Aussenministerin Yvette Cooper. - keystone

    «Beide Seiten müssen sich in Zurückhaltung üben und die Lage unverzüglich deeskalieren.»

    Die Verhandlungen für eine dauerhafte, für alle notwendige Lösung müssten fortgesetzt werden, um Frieden und Stabilität in der Region zu erreichen und den globalen Handel wieder herzustellen.

    Miliz im Irak droht mit neuen Angriffen auf US-Stützpunkte

    07.55: Die vom Iran unterstützte Miliz Kataib Hisbollah im Irak hat mit neuen Angriffen auf US-Militärstützpunkte in der Region gedroht.

    Sie werde solche Angriffe durchführen, wenn die USA sich direkt an der neuen Eskalation zwischen dem Iran und Israel beteiligten, teilte die Miliz in der Nacht mit. Die Mitteilung kam nach den jüngsten Raketenangriffen des Irans auf Israel.

    Irak
    US-Militärstützpunkte im Irak sind im Iran-Krieg beliebte Angriffsziele. - keystone

    Im Irak sind zahlreiche mächtige Milizen aktiv, die in unterschiedlichem Mass vom benachbarten Iran unterstützt werden. Seit Beginn des Iran-Kriegs haben diese Hunderte Angriffe auf Ziele in der Region für sich beansprucht, darunter auf US-Einrichtungen und auf Ziele kurdischer Gruppen.

    Die Kurden zählen im Iran zu den wichtigsten oppositionellen Gruppen und sind in der Region teils mit den USA verbündet.

    Israels Armee greift petrochemische Anlage im Iran an

    07.40: Israels Luftwaffe hat im Südwesten Irans eine Anlage der petrochemischen Industrie angegriffen.

    Das israelische Militär teilte am Morgen mit, dass es mehrere Ziele in der Anlage in der Hafenstadt Mahschahr im Südwesten des Landes ins Visier genommen habe. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.

    Israel
    Israels Luftwaffe hat Ziele im Iran angegriffen. Darunter auch eine petrochemische Anlage im Südwesten des Landes. - keystone

    Die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, berichtete unter Berufung auf einen stellvertretenden Gouverneur der iranischen Provinz Chusesten, dass Teile der Anlage bei dem Luftangriff beschädigt worden seien. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

    Saudi-Arabien gibt Entwarnung für Region nahe Riad

    06.55: Saudi-Arabiens Zivilschutz hat vor möglichen Angriffen nahe der Hauptstadt Riad gewarnt und bald darauf wieder Entwarnung gegeben.

    Die Gefahr in al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt sei vorüber, teilte der Zivilschutz heute mit. Kurz zuvor hatte die Behörde eine entsprechende Warnung verschickt und Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu begeben und sich zu Hause etwa von Fenstern fernzuhalten. Hintergründe zu der bestehenden Gefahr nannte die Behörde nicht.

    Al-Chardsch
    In Al-Chardsch liegt der wichtige US-Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan. - keystone

    Al-Chardsch liegt südöstlich der Hauptstadt Riad. Hier befindet sich unter anderem der wichtige US-Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan.

    Der Stützpunkt wurde wie die wichtigen Ölfelder im Osten des Landes bereits mehrfach im Iran-Krieg angegriffen. Im Königreich sind jüngsten Berichten zufolge etwa 2700 US-Soldaten stationiert.

    Neuer Raketenbeschuss aus dem Iran auf Israel

    06.26: In mehreren Gegenden Israels haben nach neuem iranischem Raketenbeschuss am Morgen die Warnsirenen geheult. Unter anderem im Zentrum und Süden des Landes gab es Raketenalarm.

    Etliche Menschen mussten erneut Schutz in Bunkern vor dem Angriff suchen. Zuvor hatten sie eine Warnung per Handy erhalten. «Die Verteidigungssysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen», teilte das israelische Militär mit.

    Israelischer Armeechef «befiehlt» Angriffe auf Iran

    05.40: Das israelische Militär teilt mit, dass Generalmajor Eyal Zamir und hochrangige israelische Offiziere in den vergangenen Stunden fortlaufende Lagebeurteilungen durchgeführt und die israelischen Angriffe auf den Iran «befehligt» hätten

    Das Militär sei «in Alarmbereitschaft und bereit, die Operationen in allen Sektoren gegen jeden fortzusetzen, der den Staat Israel bedroht», hiess es in einem Beitrag auf X.

    Börsen in Südkorea und Japan stürzen ab

    05.30: Die Börsen in Ostasien haben im Zuge der jüngsten Eskalation in Nahost deutlich nachgegeben. Der südkoreanische Leitindex Kospi startete mit einem Minus von über acht Prozent in die Handelswoche.

    Iran
    Nach Raketenangriffen in Nahost reagieren die Börsen in Südkorea und Japan mit starken Verlusten. (Archivbild) - Keystone

    Wegen der starken Kursbewegung verhängte die Börse in Seoul eine 20-minütige Handelsunterbrechung. Mit Stand Ortszeit 12 Uhr renkte sich der Kospi auf ein Minus von rund vier Prozent ein. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank zum selben Zeitpunkt um Minus 3,8 Prozent.

    Sirenen heulen in ganz Zentralisrael

    05.05: Der Fernsehsender Kanal 12 meldet Sirenenalarm in ganz Zentralisrael, darunter in Gush Dan und Jerusalem. Es hiess, der israelische Luftraum sei vorübergehend gesperrt.

    Zuvor meldete das israelische Militär, dass eine aus dem Jemen auf israelisches Territorium abgefeuerte Rakete gemeldet wurde. Diese wurde laut israelischen Medien abgefangen.

    Feuerwehr in Teheran: «Städtische Gebiete nicht im Visier»

    04.33: Die iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtet ausführlicher über die Angriffe in Teheran. Die Behörde teilte mit, dass um 4:43 Uhr und 4:45 Uhr Ortszeit zwei Explosionen im Westen der Hauptstadt Irans zu hören waren und dass ein Sprecher der Feuerwehr der Stadt bekannt gegeben habe, dass «städtische Gebiete nicht Ziel der Angriffe waren».

    Iran: Israel hat luftgestützte ballistische Raketen eingesetzt

    04.11: Die Islamischen Revolutionsgarden behaupten, Israel habe Ziele «auf unserem Boden mit luftgestützten ballistischen Raketen» angegriffen. Die Erklärung der Revolutionsgarden wurde von der Nachrichtenagentur IRNA verbreitet.

    Israel startet Angriffe auf West- und Zentraliran

    03.30: Das israelische Militär gibt an, «militärische Ziele» im Westen und im Zentrum Irans angegriffen zu haben. Das teilte das israelische Militär in den frühen Morgenstunden auf der Plattform X mit. «Al Jazeera» berichtet ausserdem, dass auch Explosionen im Libanon zu vernehmen sind. Weitere Details gab es zunächst nicht.

    Trump: Iranische Angriffe haben keine Folgen für Abkommen

    03.00: Trotz der jüngsten iranischen Angriffe auf Israel hält US-Präsident Donald Trump nach eigener Aussage an einer Verhandlungslösung mit dem Iran fest. «Das wird keinerlei Auswirkungen auf das Abkommen haben», sagte Trump in einem Telefoninterview der britischen «Financial Times».

    Der US-Präsident äusserte sich kurz nachdem der Iran erneut Raketen auf den Erzfeind Israel abgefeuert hatte. Eigentlich gilt seit April eine Waffenruhe.

    Trump Netanjahu
    Donald Trump hat gesagt, dass Benjamin Netanjahu keine Wahl haben wird und einen Iran-Deal akzeptieren müsse. - keystone

    «Wir werden sehen, wie es ausgeht. Aber das waren Angriffe, die überhaupt nichts bewirkt haben», sagte Trump demnach weiter. Zudem werde der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu keine andere Wahl haben, als ein Abkommen zu akzeptieren, das die USA mit dem Iran aushandelten.

    «Er wird keine andere Wahl haben», sagte Trump der Zeitung. «Ich habe das Sagen. Ich habe das alleinige Sagen. Er hat nicht das Sagen», meinte der US-Präsident demnach mit Bezug auf Netanjahu.

    Israel schliesst nach Angriffen aus Iran Übergänge nach Gaza

    23.55: Israel hat nach den neuen Raketenangriffen aus dem Iran die Grenzübergänge in den Gazastreifen geschlossen. Es handele sich um eine «Sicherheitsmassnahme», hiess es in einer Mitteilung der zuständigen israelischen Cogat-Behörde.

    Betroffen seien unter anderem der Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten sowie der Warenübergang Kerem Schalom zwischen Israel und dem Gazastreifen. Die Massnahme werde keine Auswirkungen auf die humanitäre Lage in dem Küstenstreifen haben, hiess es weiter in der Mitteilung.

    Raketen dringen in Jordaniens Luftraum ein

    23.45: Bei den neuesten Angriffen des Irans auf Israel sind einige der Raketen in Jordaniens Luftraum eingedrungen. Das teilte ein Sprecher der jordanischen Regierung mit. Mehrere Raketen hätten Jordaniens Luftraum bei der «erneuten Eskalation» verletzt, teilte der Sprecher mit.

    Die jordanischen Streitkräfte würden die Situation genau beobachten. «Jordanien wird nicht zulassen, dass sein Gebiet oder sein Himmel in ein Schlachtfeld für irgendwen verwandelt werden.»

    Israels Armee: Iran begeht mit Angriff «schweren Fehler»

    23.27: Die israelische Armee ist nach Angaben eines Militärsprechers nach dem iranischen Raketenangriff auf alle Szenarien vorbereitet. Das Militär sei «stark in der Verteidigung und im Angriff», sagte Sprecher Effie Defrin in einer Video-Ansprache.

    Der israelische Militärchef Ejal Zamir halte gegenwärtig Beratungen ab und billige «Pläne für das weitere Vorgehen». Der Iran habe mit den neuen Raketenangriffen auf Israel einen «schweren Fehler begangen», sagte der Sprecher.

    Mit den Angriffen auf Israel als Reaktion auf den israelischen Angriff auf Hisbollah-Ziele in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut versuche Teheran, «eine neue Gleichung zu schaffen». Israel werde dies nicht zulassen, sagte der Sprecher.

    Die Angriffe auf die mit dem Iran verbündete libanesische Hisbollah-Miliz würden im ganzen Libanon fortgesetzt, kündigte er an. «Wir werden Angriffe auf israelische Bürger nicht zulassen.» Israel sei auch auf neue Raketenangriffe aus dem Iran vorbereitet, sagte Defrin weiter.

    Medien: Trump fordert von Israel Verzicht auf Gegenschläge

    22.55: Nach den neuesten Raketenangriffen des Irans auf Israel will Trump Medienberichten zufolge den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auffordern, auf Vergeltungsschläge gegen Teheran zu verzichten. Trump habe ein entsprechendes Telefonat mit Netanjahu angekündigt, berichtete ein Reporter des Nachrichtenportals «Axios» auf X.

    «Ich hoffe, Israel reagiert nicht. Wenn Bibi zurückschlägt, wird sich das Ganze nur so hinziehen wie in den letzten 47 Jahren, oder gar den letzten 3000 Jahren», zitierte ihn der «Axios»-Reporter weiter. Der israelische Sender Kan berichtete ebenfalls, dass Israel nach Trumps Willen nicht auf die Angriffe reagieren solle. «Israel hat genug reagiert», sagte Trump demnach einem Korrespondenten des Senders.

    Trump Iran Krieg
    Donald Trump will Israel von einer Vergeltung abhalten. - keystone

    Trump dürfte weiterhin darauf hoffen, ein Rahmenabkommen mit Teheran abzuschliessen. «Was ich dem Iran raten würde: Ihr habt eure Raketen abgefeuert, das reicht. Kehrt an den Verhandlungstisch zurück und schliesst ein Abkommen», sagte er laut dem US-Sender Fox News. Eine öffentliche Stellungnahme durch das Weisse Haus stand zunächst aus.

    Iran: Angriff auf Luftwaffenstützpunkt in Israel als «Warnung»

    22.39: Irans Streitkräfte zielten eigenen Angaben unter anderem auf den israelischen Luftwaffenstützpunkt Ramat David. In einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden begründete die Elitestreitmacht des Landes ihre Angriffe mit der Eskalation im Libanon.

    Die Waffenruhe im Iran-Krieg sei unter der Prämisse ausgehandelt worden, dass der Konflikt an allen Fronten eingestellt werden müsse. Israel und den USA warf der Iran vor, ihre Verpflichtungen verletzt zu haben.

    Die nun erfolgten Angriffe bezeichneten die Revolutionsgarden als «Warnung». Sollte der Krieg wieder voll ausbrechen, «werden die Antworten umfassender ausfallen und sämtliche amerikanisch-zionistischen Ziele in der Region einschliessen», teilten die Streitkräfte weiter mit. Iranischen Staatsmedien zufolge wurden ballistische Raketen aus mehreren Landesteilen abgefeuert.

    Iran, Irak und Syrien sperren Luftraum

    22.19: Als Reaktion auf die jüngste Eskalation sperrte der Iran bis auf weiteres seinen Luftraum im Landeswesten. Der Irak und Syrien sperrten ihren gesamten Luftraum vorübergehend.

    Berichte, dass auch die Golfstaaten ihren Luftraum geschlossen hätten, bestätigten sich zunächst nicht. Die iranische Rothalbmondgesellschaft versetzte ihre Mitarbeiter aus Sorge vor israelischen Gegenangriffen in Alarmbereitschaft.

    Irans zentrales Militärommando bestätigt Angriffe

    22.00: In einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung begründeten die iranischen Streitkräfte die Attacke mit «wiederholten Verstössen» der israelischen Armee gegen die Waffenruhe im Libanon. Teheran hatte Israel bereits mit Angriffen gedroht und will damit die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon unterstützen.

    Berichte: Israel will auf Raketenangriffe Irans reagieren

    21.55: Israel will nach Medienberichten hart auf die ersten iranischen Raketenangriffe seit zwei Monaten reagieren. Der israelische TV-Sender N12 sowie das Nachrichtenportal «ynet» berichteten dies unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsvertreter.

    «Der Iran kann vergessen, dass wir das hinnehmen werden – die Reaktion wird hart ausfallen», sagte der Repräsentant nach Angaben von «ynet». Man werde «nicht zulassen, dass sie irgendwelche neuen Spielregeln schaffen und unsere Souveränität verletzen».

    Israel: Aus Iran abgefeuerte Raketen von Luftabwehr abgefangen

    21.38: Aus dem Iran auf Israel abgefeuerte Raketen sind nach israelischen Militärangaben von der Luftabwehr abgefangen worden. Bisher seien zwei Angriffswellen identifiziert worden, teilte das Militär mit.

    Nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 schlugen Raketentrümmer im Norden Israels ein, unter anderem nahe der Stadt Tiberias. Eine 79-Jährige habe Verletzungen am Kopf erlitten, als sie in einen Schutzraum eilte.

    Iran Krieg
    Kadetten der iranischen Revolutionsgarden marschieren während einer jährlichen Militärparade (Archiv). - Keystone

    Nach Informationen des israelischen Zivilschutzes wurde angesichts der ersten iranischen Angriffe seit zwei Monaten der Unterricht in allen Schulen am Montag abgesagt. Der internationale Flughafen bei Tel Aviv blieb nach Medienberichten zunächst geöffnet.

    Rundfunk: Iran meldet zwei Raketensalven auf Israel

    21.24: Irans Streitkräfte haben nach Angaben von Staatsmedien zwei Raketensalven auf Israel gefeuert. Die zweite Welle zielte auf das Zentrum des Landes, wie der staatliche Rundfunk berichtete.

    Israelische Armee: Iran feuert Raketen in Richtung Israel

    21.14: Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Raketen identifiziert, die aus dem Iran auf Israel abgefeuert wurden. Abwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen, teilte das israelische Militär mit.

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    Kommentare

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Israel ist vorbildlich

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Israel ist vernünftig

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    Stan
    Swiss Indoors

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