Bericht stellt Freiburger Schulsozialarbeit gutes Zeugnis aus
Die Schulsozialarbeit im Kanton Freiburg hat sich als wirksames und anerkanntes Angebot etabliert. Das Angebot wird von allen Akteuren im Schulwesen breit anerkannt und erfüllt die Bedürfnisse der Schulen. Doch es gibt auch weiterhin noch Handlungsbedarf, wie ein Bericht zum Schluss kommt.

Das Angebot trage zur Verbesserung des Schulklimas bei und stärke die Beziehung zwischen Schule und Familien, heisst es in dem am Montag durch die Staatskanzlei veröffentlichten Evaluationsbericht. Die Fachpersonen würden zudem helfen, Risikosituationen früher zu erkennen.
Die Schulsozialarbeit wurde seit 2022 schrittweise im ganzen Kanton eingeführt. Um den Richtwert von einer Vollzeitstelle pro 750 Schülerinnen und Schüler zu erreichen, erhöhte der Kanton die Ressourcen zwischen 2022 und 2025 von 23,2 auf 50 Vollzeitäquivalente.
Der Bericht benennt jedoch auch mehrere Herausforderungen. Dazu gehören die Klärung der Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen, unterschiedliche Auffassungen zur Arbeit mit Familien und die teils geringe Präsenz der Fachleute an den Schulen. Auch fehle es an Zeit für Präventionsmassnahmen.
Um die Erfolge zu festigen, empfiehlt der Bericht unter anderem, die Prävention zu verstärken und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Evaluation basiert auf einer Umfrage vom März 2025 bei Schuldirektionen, Schulinspektoren und Fachpersonen der Schulsozialarbeit.
Der Bericht wurde im Juni 2026 der Staatsrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne) vorgelegt. Konkrete Massnahmen sollen nun von den zuständigen Unterrichtsämtern in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort festgelegt werden.






