Basler Regierung will 18 Millionen für sechs neue Kunstrasenfelder
Mehr Platz für den Breitenfussball in Basel: Sechs neue Kunstrasenfelder sollen die grosse Nachfrage nach Trainingsflächen decken und den Spielbetrieb im Winter sichern. Die Basler Regierung hat dem Grossen Rat dafür eine Ausgabe von 18 Millionen Franken beantragt.

In einer ersten Phase sollen die Sportanlagen Rankhof, Schützenmatte, St. Jakob und Bachgraben je ein Kunstrasenfeld erhalten, wie die Basler Regierung am Mittwoch mitteilte. Danach sollen die Anlagen Pfaffenholz und Schorenmatte folgen. Ein weiteres Feld am Standort Bäumlihof wird in einem separaten Geschäft behandelt.
Die zusätzlichen Allwetterplätze seien aufgrund der Bevölkerungszunahme und der steigenden Beliebtheit des Fussballs dringend nötig, schrieb die Regierung in ihrer Vorlage. Vor allem in den Wintermonaten führe die Witterung regelmässig zu Sperrungen von Spielfeldern und damit zu Trainingsausfällen.
Durch den Umbau könne die jährliche Nutzungsdauer eines Feldes von heute 800 bis 900 Stunden auf 1600 bis 1800 Stunden verdoppelt werden. Dies erlaube es, den langfristigen Bedarf der Sportvereine ohne zusätzlichen Flächenbedarf zu decken, hiess es weiter.
Bauzeit von drei bis vier Jahren
Die neuen Kunstrasenfelder sollen gemäss Mitteilung eine intensivere und ganzjährige Nutzung der Anlagen ermöglichen. Geplant sind auch moderne LED-Beleuchtungen, um den Spiel- und Trainingsbetrieb in den Abendstunden auszuweiten. Dies entlaste auch die Sporthallen.
Nach der Bewilligung der Ausgaben durch den Grossen Rat rechnet die Regierung für die ersten Projekte mit einer Planungs- und Bauzeit von drei bis vier Jahren.










