Abwasserverbände wollen in Aarau neue gemeinsame ARA bauen
Die fünf Abwasserverbände im Einzugsgebiet Aarau und im Wynen-, Suhren- und Uerkental wollen sich zu einem Verband zusammenschliessen. In Aarau wollen sie gemeinsam eine neue Abwasserreinigungsanlage (ARA) bauen, wie Stadt und Verband am Mittwoch mitteilten.

Der neue Verband mit dem Namen «Aarau wsu» will eine neue Anlage im Gebiet Lähe/Salenmatt in der Nähe der heutigen ARA in Aarau bauen. Die neue Anlage soll die bisherigen fünf ersetzen.
Ein Zusammenschluss ermögliche erhebliche Einsparungen sowie betriebliche und ökologische Vorteile, heisst es im Communiqué. Für die Realisierung braucht es die Zustimmung des Kantons Aargau, der Stadt Aarau und der beteiligten Gemeinden.
Die geplante ARA beansprucht zunächst rund 4 und langfristig rund 6 Hektaren Land, wie es weiter heisst. Die Ausbaugrösse basiere auf der Bevölkerungsprognose bis 2070. Punkto Geruchs- und Lärmemissionen heisst es, dass das angrenzende Siebenmattquartier durch «Topografie und Bepflanzung» von der Anlage abgeschirmt werde und auch vom Werkverkehr nicht betroffen sei.
Die neue ARA wird das Abwasser von 30 Gemeinden reinigen und via Aare dem natürlichen Wasserkreislauf zuführen. Die fünf bestehenden Anlagen sollen abgerissen und die Fläche, wo geeignet, landwirtschaftlich genutzt werden.
In der ersten Jahreshälfte 2026 können sich Parteien, Verbände und Privatpersonen zur entsprechenden Anpassung des Richtplans äussern. Voraussichtlich Ende 2026 entscheidet der Grosse Rat, wie es weiter heisst. Laufe alles nach Plan, könne die ARA 2038 den Betrieb aufnehmen.






